Jagdhaus Rottmann

"Was tut sich der arme Mann da an?"

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Die Alsfelder Allgemeine Zeitung hat in jüngster Zeit mehrfach über den Homberger Arzt Dr. Carsten Rottmann berichtet, dessen Jagdhaus in ganz geringer Entfernung zur Trasse der neuen Autobahn liegt. Pfarrer Ulrich Heyn hatte dieser Tage gefordert, die Stadt solle dem Mediziner den Klageweg finanziell sichern, um nicht zu riskieren, dass er abwandert und die Stadt einen Arzt verliert. In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses fragte Sabine Dörr (Bündnis 90/Grüne) nach einer möglichen Reaktion der Stadt.

Die Alsfelder Allgemeine Zeitung hat in jüngster Zeit mehrfach über den Homberger Arzt Dr. Carsten Rottmann berichtet, dessen Jagdhaus in ganz geringer Entfernung zur Trasse der neuen Autobahn liegt. Pfarrer Ulrich Heyn hatte dieser Tage gefordert, die Stadt solle dem Mediziner den Klageweg finanziell sichern, um nicht zu riskieren, dass er abwandert und die Stadt einen Arzt verliert. In der jüngsten Sitzung des Bauausschusses fragte Sabine Dörr (Bündnis 90/Grüne) nach einer möglichen Reaktion der Stadt.

Bürgermeisterin Claudia Blum sagte, es handele sich nicht um eine städtische Angelegenheit, zuständig sei die Deges. Sie warnte davor, sich einzumischen, auch wenn die persönliche Betroffenheit natürlich nachzuvollziehen sei. Die Stadt habe aber "keine Möglichkeit zu reagieren".

Hansgünther Maiß (Freie Wähler) verwies auf die Geschichte des Autobahnbahnbaues. Es sei frühzeitig klar gewesen, dass die Trasse für die A49 "genau durch dieses Tal führen wird". Dr. Carsten Rottmann sei vielfach gewarnt worden, "besser die Finger von dem Kauf des Jagdhauses zu lassen". Frohlockt habe wohl nur der Vorbesitzer, der sein Häuschen noch schnell losgeworden sei, meinte Norbert Reinhardt (CDU): "Ich kenne keinen, der damals nicht den Kopf geschüttelt und gesagt hat, was tut sich der arme Mann da an?"

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