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Staunen im Hessenpark über die dort wiederaufgebauten Häuser.

Warum es sitzen bleiben heißt

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Homberg (pm). Rund 50 Personen aus Homberg und Umgebung hatten die Qual der Wahl, als sie sich bei einem Mehrgenerationenausflug des Familienzentrums zwischen einem Besuch der Lochmühle oder des Hessenparks entscheiden sollten. Im Hessenpark verschafften sich die Besucher auf einer einstündigen Führung einen ersten Eindruck von dem über 65 Hektar großen Gelände des in Neu-Anspach gelegenen Parks.

Selbst aus Nieder-Gemünden und der Marburger Umgebung wurden Gebäude dorthin gebracht und wieder aufgestellt (transloziert). Daneben waren Trachten aus Marburg und den Dörfern des Amöneburger Beckens zu bestaunen.

Jeder kennt die Redewendungen wie "sitzen bleiben" und "versetzt werden", den Ursprung konnten die Homberger Gäste erfahren und staunten nicht schlecht. Früher wurden alle Klassenstufen gemeinsam unterrichtet. Die Jüngeren saßen vorne und die Älteren hinten. War man das Jahr über gut genug, wurde man eine Reihe nach hinten versetzt, wenn nicht, blieb man sitzen. Nicht nur diese Anekdoten ließen die Zeit wie im Flug vergehen. Neben einem Bauernmarkt mit kulinarischen Angeboten und Ausstellungen gab es Livemusik aus alten Zeiten, welche auf fast vergessenen Instrumenten gespielt wurde. Die Lochmühle begeisterte vor allem die jüngeren Mitfahrer. Neben der Achterbahn und Holiday-Schaukel gehörte das Fliegenpilzkarussell zu den Lieblingsattraktionen. Auf die Frage, ob es ein schöner Ausflug gewesen sei und die Kinder Spaß hatten, antworteten diese mit einem lautstarken "Ja". Also ein tolles Fazit zu einer Fahrt, bei der alle bangten, dass die angekündigte Regenfront nicht kommt.

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