"Von wegen Trasse eingraben"

  • Kerstin Schneider
    vonKerstin Schneider
    schließen

Homberg-Appenrod(ks). Die Interessengemeinschaft "Pro Appenrod" hat sich mit dem Bau der Autobahn auseinandergesetzt und bei der Baugesellschaft DEGES das Gespräch gesucht. Dabei hat man erfahren, dass die Trasse direkt an der Oberfläche der Landschaft vorbeiführt und nicht wie in der Vergangenheit dargestellt ins Gelände "eingegraben" wird. Für Appenrod sei aktuell keine Lärmschutzmaßnahme vorgesehen. Das gelte auch für die Fläche der geplanten Parkanlage mit WC zwischen Appenrod und Neu-Ulrichstein. Dort sollen unter anderem Stellplätze für 120 Lastwagen entstehen. Trotzdem gebe es laut DEGES noch Möglichkeiten wie etwa Erdwälle und Flüsterasphalt. Diese sollten jetzt eingefordert werden.

Der Fuß- und Radweg nach Homberg falle durch den Autobahnbau komplett weg. Dieser müsse aber neu geplant und gebaut werden, was laut DEGES auch kein Problem sei.

Zudem wurden Anträge an Hessen Mobil und die Stadt gestellt, die Geschwindigkeit innerorts auf 30 km/h zu reduzieren, was vor Kurzem auch geschehen ist, "aber leider nur für Lkw", wie die Interessengemeinschaft bedauert.

Verkehrsdichte messen

Zudem habe die Verkehrsbehörde mitgeteilt, dass diese Maßnahme bis Februar/März begrenzt sei.

In dieser Zeit ruhe nämlich die Baustelle in Alsfeld und die Umleitung werde aufgehoben. Es fand auch eine erste Geschwindigkeitskontrolle statt, Ergebnisse liegen noch nicht vor.

Zudem sei ein Gerät zur Ermittlung der Verkehrsdichte installiert worden, um auch in Zukunft alle Möglichkeiten zur Verkehrsberuhigung zu haben. Dieses sei aber leider nach zwei Wochen wieder abmoniert worden. Auch dazu lägen bisher noch keine Ergebnisse vor.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare