Verletzte im Schlossgarten

  • vonPhilipp Weitzel
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Eine Einsatzübung des Deutschen Roten Kreuzes fand am Mittwochabend auf Schloss Homberg statt. Das Szenario sah hier die Explosion eines Gasgrills mit mehreren Verletzten vor. Zu deren Versorgung rückte eine sogenannte Schnelleinsatzgruppe des zweiten Sanitätszuges des Vogelsbergkreises an. Diese besteht aus Rettungskräften der DRK-Bereitschaften von Mücke und Homberg.

Eine Einsatzübung des Deutschen Roten Kreuzes fand am Mittwochabend auf Schloss Homberg statt. Das Szenario sah hier die Explosion eines Gasgrills mit mehreren Verletzten vor. Zu deren Versorgung rückte eine sogenannte Schnelleinsatzgruppe des zweiten Sanitätszuges des Vogelsbergkreises an. Diese besteht aus Rettungskräften der DRK-Bereitschaften von Mücke und Homberg.

Nachdem die Übungsteilnehmer mit Blaulicht und Horn zum Übungsort angerückt waren, musste sich Gruppenführerin Ramona Stehr erst einen Überblick verschaffen. Insgesamt sieben Unfalldarsteller mussten an verschiedenen Örtlichkeiten des Schlosses versorgt werden. Deren geschminkte Verletzungsmuster reichten von schweren Verbrennungen bis zur einfachen Platzwunde.

Für die Behandlung bauten die Sanitätskräfte einen Patientenplatz im Hof des alten Gemäuers auf, dort wurden Infusionen vorbereitet, Verbände angelegt und Vitalwerte gemessen. Wie Übungsinitiator Andreas Fischer die Lage schilderte, sollte mit dem groß angelegten Training die Zusammenarbeit zwischen den Helfern der beiden Bereitschaften gefestigt werden. "Das hat hervorragend funktioniert", sagte Fischer. Dahingehend sprach der Homberger DRK-Vorsitzende Reinhold Fischer von einer langen Partnerschaft der Helfer: "Man kann sich aufeinander verlassen."

Die Erkenntnisse der Übung sollen nun auch in die Überlegungen für einen möglichen Einsatz der Rettungskräfte bei Großveranstaltungen im Homberger Schloss einfließen.

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