Unter der Linde Saxophon gelauscht

Homberg (pm). Saxophon, Keyboard, Gitarre – dort, wo sonst nur Vögel zwitschern und Blätter rauschen, waren am Sonntagabend recht ungewohnte Klänge zu hören.

Homberg (pm). Saxophon, Keyboard, Gitarre – dort, wo sonst nur Vögel zwitschern und Blätter rauschen, waren am Sonntagabend recht ungewohnte Klänge zu hören.

Die evangelische Kirchengemeinde Homberg hatte zur Sommerkirche unter der großen Linde in den Schlossgarten eingeladen. Pfarrer Werner Schrag, Katja und Michael Metz begleiteten den Gesang von zahlreichen Gottesdienstbesuchern aus der Region, die sich zum Open-Air-Gottesdienst eingefunden hatten.

Pfarrerin Brigitte Schrag begrüßte die Gäste mit einer kleinen Geschichte und lud zum Nachdenken darüber ein, was wirkliches Glück ausmacht.

Glück sei nichts, was man mit Geld kaufen und für immer festhalten könne. Glück habe aber etwas mit dem aufmerksamen Staunen über die Schöpfung zu tun, mit dem Spüren von Sonne und Wind auf der Haut und der Freude über die Nähe anderer Menschen.

In seiner Predigt knüpfte der Homberger Gemeindepfarrer am Gottesdienstort an: Schlösser und Burgen im Land seien Hinweise auf den vergeblichen Versuch der Menschen, sich mit Mauern zu sichern und Macht mit Waffengewalt durchzusetzen.

Gewaltherrschaften und Diktaturen wie aktuell die in Syrien hätten keine Zukunft. Gottes Segen liege auf den Menschen, die sich für den Frieden und ein liebevolles und gerechtes Miteinander in der Nähe und in der Ferne einsetzten.

Im Anschluss an den Gottesdienst genossen die Besucherinnen und Besucher dann noch die mitgebrachte Köstlichkeiten, die auf einem Büffet auf der Marstallwiese aufgebaut worden waren.

Alle waren sich einig: das war eine gelungene Veranstaltung.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare