Turnverein bietet sportliche Betätigung und mehr

Homberg (kli). Hombergs größter Verein, der Turnverein 186,2 mit 923 Mitgliedern hatte am Freitag zur Jahreshauptversammlung in den Frankfurter Hof eingeladen.

Homberg (kli). Hombergs größter Verein, der Turnverein 186,2 mit 923 Mitgliedern hatte am Freitag zur Jahreshauptversammlung in den Frankfurter Hof eingeladen. Vorsitzender Klaus Kehl dankte in seinem Bericht allen, die den TV unterstützen. Das Sportabzeichen-Angebot wurde im vergangenen Jahr wieder sehr gut angenommen. Mit 76 erfolgreichen Prüfungen über alle Altersklassen verfehlte man das Rekordergebnis von 2007 nur knapp. Unter der Leitung von Klaus Lotz und Rainer Döring erwarben 28 Frauen und Männer ihr Sportabzeichen in Bronze, Silber oder Gold. Es gab einige Neulinge und Birgit Justus ist nach absolviertem Lehrgang jetzt berechtigt, Sportabzeichenprüfungen abzunehmen.

Angela Bock und ihre Mitstreiterinnen konnten sich über mangelndes Interesse bei den Kindern nicht beklagen. 48 deutsche Sportabzeichen legten Jugendliche ab. Kehl dankte den Mitarbeitern des Schwimmbades für die Unterstützung. Die Handballabteilung vertrat den TV bei den Feierlichkeiten 775 Jahre Stadtrechte. Manfred Wilhelm verfasste mit seiner Tante sämtliche Protokollbücher des TV in Reinschrift, so dass die Nachwelt nachlesen kann, was in 148 Jahren passiert ist. Kehl dankte beiden für diese Leistung.

Am Ende seines Berichtes gab der Vorsitzende Auskunft über die Statistik. Die stärkste Abteilung ist die Handballabteilung mit 324 Mitgliedern, gefolgt vom Kinderturnen mit 165, im Breitensport weiblich sind es 118 und im Breitensport männlich 44. Die Badminton-Abteilung hat 55 Mitglieder, die TT-Abteilung 45 und die Speedskater elf Mitglieder und der Reha-Brustkrebs-Sportgruppe gehören 19 Mitglieder an.

Beim Ausblick erwähnte Kehl, dass das Sportabzeichen angeboten und eventuell die Mitgliederversammlung der Volksbank ausgerichtet werde. Nach den Ausführungen des Schriftführers Manfred Wilhelm folgte Rechner Volker Hisserich mit dem Kassenbericht. Er gab wie immer eine präzise Darstellung und konnte auf ein ausgeglichenes Ergebnis verweisen.

Über das Kinderturnen gab Angela Bock Auskunft und Helga Heigl über die Frauenseniorengymnastik, die unter der Leitung von Ute Dietz steht. Anwesend sind immer 12 bis 18 Frauen zwischen 55 und 75 Jahren in der kleinen Sporthalle. Die Geselligkeit wird ebenfalls großgeschrieben.

Über die Reha-Sportgruppe nach Krebs berichtete ebenfalls Helga Heigl. 18 Frauen treffen sich am Übungsort Grundschulturnhalle unter der Leitung von Dagmar Wagner. Zum geselligen Teil gehörten Frühlingsfest, Halbjahresabschluss in Dannenrod, Besuch am Niedermooser See bei Familie Ringsdorf und Weihnachtsfeier.

Elke Pfeil gab den Jahresrückblick über die Gymnastik Frauen, die von 25 Mitgliedern im Alter von 50 bis 70 Jahren in der alten Schulsporthalle wahrgenommen wird. Die Übungsstunden werden von Antje Weiß und vertretungsweise von Erika Grün abwechslungsreich gestaltet. Zur Programmbereicherung werden Wanderungen und Ausflüge angeboten.

Heiße Volleyball-Duelle

Zum Breitensport Männer gab Hartmut Katz über die Arbeit mit den Jungsenioren und die Gruppe Rudolf Goßfelder (Seniorengruppe) Auskunft. Goßfelder wird von Harry Müller im Verhinderungsfall vertreten. Man betreibe intensive Gymnastik und Ballsport zum Ausklang. Im Sommer steht Wandern auf dem Programm. Bei den Jungsenioren biete man die Gelegenheit zum Volleyballspiel. Acht begeisterte Spieler lieferten sich Woche für Woche "heiße" Volleyballduelle. Traditionell wird Winter gewandert. Diese Gruppe sei ideal für jene Sportler, die noch genügend Elan zum Volleyballspiel mitbringen.

Für die Badminton-Abteilung gab Werner Arnold Auskunft. Es habe positive Veränderungen durch engagierte junge Spieler gegeben und eine erfreuliche Belebung gab es, weil erstmals wieder eine Seniorenmannschaft besetzt und gemeldet werden konnte.

Leider gebe es aber keine Jugendmannschaft mehr, da einige junge Spieler in andere Sportarten abwanderten. Der Trainingsbetrieb findet nach wie vor in Eigenregie statt und das Jugendtraining am Montagabend.

Ralf Dagit, der Abteilungsleiter Speedskating, berichtete über eine kleine, aber sehr aktive Gruppe. Es war die Rede von beachtlichen Ergebnissen bei den deutschen Meisterschaften. Premiere feierten die Aktiven mit dem Start bei der bedeutendsten Rennserie (German Blade Challenge). Gegen Deutschlands Topteams erreichten die Homberger Platz 6. In der Einzelwertung belegte Raimund Hermann Platz 1 in der AK-50 und in der offiziellen Rangliste den vierten Rang von 248 Teilnehmern. Trotz etlicher Aktionen zur Mitgliederwerbung hat sich im Vergleich zum Vorjahr nichts verändert. Für die TT-Abteilung gab Stefan Schuchmann den Bericht und konnte auf durchweg gute Ergebnisse verweisen, dies zeigte sich mit guten Platzierungen.

Zum ersten Mal seit einigen Jahren konnte man eine reine Mädchenmannschaft in die Jugend-Kreisliga melden.

Sie brachten in einer von Jungen-Teams dominierten Klasse gute Ergebnisse. Auch die anderen Mannschaften (eine Schüler, eine Senioren und zwei Herren) erspielten gute Platzierungen. Die 2. Herren verpasste nur knapp den Aufstieg in die erste Kreisklasse. Sie verloren im Mannschaftswettbewerb des Kreispokals das Endspiel.

Die Handballabteilung hat zurzeit 328 Mitglieder und zwölf Mannschaften, davon elf im Spielbetrieb. In der Jugendarbeit hat die Handballabteilung neun Jugendmannschaften mit rund 135 Jugendlichen, gab Abteilungsleiter Jürgen Röhrig bekannt. Über die Ergebnisse und Platzierungen berichtete diese Zeitung während der laufenden Spielsaison.

Beim Homberger Kindertag wirkte man mit, betreute beim stehenden Festzug zur 775-Jahr-Feier einen Stand und absolvierte gegen die Handballfreunde aus der französischen Partnerstadt Thouaré ein Freundschaftsspiel, das der TV Homberg gewann. Die freundschaftliche Verbindung festigten die Sportler mit dem gemeinsamen Übernachten in der Turnhalle. Zum Jahreshöhepunkt zählte das Beach-Handball-Turnier.

Weitere Sponsorenverträge konnten verlängert oder neu abgeschlossen werden. Zum Abschluss seines Jahresrückblickes bedankte sich Röhrig bei seinen Vorstandsmitgliedern, bei den Betreuern, den Schiedsrichtern, Sekretären und Zeitnehmern, ferner allen ehrenamtlichen Helfern und Sponsoren.

Dann hatten die Kassenprüferinnen Friederike Feyh und Sieglinde Seibert-Viehl das Wort. Sie bescheinigten Rechner Volker Hisserich eine ordnungsgemäße Arbeit und per Abstimmung wurden Rechner und Vorstand entlastet.

Vorsitzender Klaus Kehl ehrte dann mit der silbernen Vereinsnadel Stephanie Viehl und Helga Heigl und mit der goldenen Vereinsnadel Gertrud Wess und Sieglinde Seibert-Viehl.

Neuwahlen beim Turnverein

Bei den Neuwahlen gab es mit den Wahlleitern Klaus Kirbach und Friederike Feyh folgende Ergebnisse: Erster Vorsitzender bleibt Klaus Kehl, Rechner Volker Hisserich, Beisitzerin Elke Pfeil, Kassenprüfer Reinhold Deeg und Sieglinde Seibert-Viehl. Das Amt des Zeugwartes blieb unbesetzt. In den Ältestenrat wählte man Klaus Kirbach, Ria Goudriaan, Reiner Born, Rudolf Goßfelder und Kurt Kluger.

Die Abteilungsleiter blieben in ihren Ämtern. Der vorgesehenen Satzungsänderung zur Ehrenamtspauschale stimmten die anwesenden Mitglieder zu und der Haushaltsplan wurde angenommen.

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