Spaß bei Fußball und Schießen

Homberg (rs). Schießen und Fußball standen auf dem Programm der Schützengilde am Mittwoch bei ihrem Beitrag für die Ferienspiele.

Homberg (rs). Schießen und Fußball standen auf dem Programm der Schützengilde am Mittwoch bei ihrem Beitrag für die Ferienspiele. Offenbar werden beide Sportarten eher von männlichen Jugendlichen ausgeübt, denn das einzige angemeldete Mädchen hatte sich am Morgen gleich wieder abgemeldet, so dass letztlich elf Jungen zwischen zwölf und 16 Jahren in die Vereinsräume am Feuerwehr-Stützpunkt kamen. Die Ferienspielteilnehmer wurden zunächst von Schießtrainer Oliver Schmidt allgemein eingewiesen, wobei es um die einzelnen Bauteile der Luftdruckwaffen ging sowie vor allem um die Sicherheitsbestimmungen, die beim Umgang mit Waffen - auch wenn sie nur mit Luftdruck arbeiten - zu beachten sind. Neben dem Schießtrainer waren auch weitere Vereinsmitglieder auf dem Schießstand unter dem Dach des Feuerwehr-Stützpunktes, darunter Vorsitzender Wilfried Reich und sein Stellvertreter Klaus-Dieter Schmidt. In einer ersten Runde auf dem Schießstand wurde der Gebrauch geübt, und anhand der Schießergebnisse wurden auch die Waffe an die Bedürfnisse der Jugendlichen angepasst. Dann folgte ein Preisschießen, später noch ein Spaßschießen. Zwischendurch wurde vor dem Feuerwehr-Stützpunkt in einem kleinen aufblasbaren Fußballfeld gespielt, einer Leihgabe des Kreis-Jugendringes.

Auf diese Weise lässt sich anschaulich die Belastung simulieren, wie sie bei einem Biathlon gegeben ist. Denn dann müssen die Langlaufskifahrer den Puls runterbringen, um am Schießstand zielsicher zu agieren. Im Homberger Fall brachte das Fußballspielen den Kreislauf in Schwung.

Was für die Kinder im Sommer immer eine willkommene Abwechslung ist, bedeutet für die Schützengilde (mit rund 200 Mitgliedern der zweitgrößte Schützenverein im Kreis nach Alsfeld) Werbung mit der Hoffnung, dass der eine oder andere Jugendliche dem Verein beitritt. Dies war vor Jahren bei dem mittlerweile bekannten Schützen Julian Justus (22) aus Appenrod der Fall. Der hatte als 16-Jähriger mal im Rahmen der Ferienspiele bei der Schützengilde vorbei geschaut und ist sechs Jahre später in der Weltspitze in den Disziplinen Luftgewehr und Kleinkaliber angelangt. Zwischen der sportlichen Betätigung gab es Erfrischungsgetränke und belegte Brote für die Jugendlichen. Die Ergebnisse des Schießens wurden letztlich addiert und an die Sieger ein Pokal beziehungsweise eine silberne und bronzene Anstecknadel verliehen.

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