Beim Schützenverein in Erbenhausen können die Kinder unter Anleitung erste Schießversuche unternehmen. FOTOS: PM
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Beim Schützenverein in Erbenhausen können die Kinder unter Anleitung erste Schießversuche unternehmen. FOTOS: PM

Bei Schützen und Ponys

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Homberg(pm). In den Ferien bietet das Familienzentrum ein Angebot, damit keine Langeweile aufkommt, auch wenn man nicht verreisen kann. Der Schützenverein bot gleich zweimal Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit, den Schießsport kennenzulernen. Christian Lindemann vom Schützenverein Erbenhausen hatte trotz der aktuell wegen der Corona-Pandemie besonderen Umstände nicht gezögert, als das Familienzentrum Homberg bei ihm anfragte, ob der Schützenverein dieses Jahr wieder an den Ferienspielen der Stadt teilnehmen möchte. Aufgrund der örtlichen Begebenheiten der Schießstände war eine Einhaltung der Abstandsregelung gegeben. Mitglieder des Schützenvereins zeigten den Kindern den Umgang mit dem Lichtgewehr, den Jugendlichen den Umgang mit dem Luftgewehr und gaben so einen kleinen Einblick in die Welt des Schießsportes. Sowohl Konzentration als auch Ausdauer wurden unter Beweis gestellt. 15 Jungen und drei Mädchen hatten sich der Herausforderung gestellt und jede Menge Spaß bei den Veranstaltungen.

Gleich zu Beginn der Ferien hieß es wieder drei Tage lang "Spielend reiten lernen" auf der "Bar Y Ranch" in Deckenbach, angeboten vom Familienzentrum. Diesmal fand das Angebot unter besonde-ren Umständen mit angepasstem Programm und Regeln statt.

Sechs pferdebegeisterte Kinder hatten sich eingefunden, um Zeit mit den Vierbeinern zu verbringen und natürlich auch, um reiten zu lernen.

Trotz sehr unterschiedlicher Vorerfahrungen der Kinder, gänzlich Unerfahrene trafen auf Fortgeschrittene, unterstützten sie sich gegenseitig und profitierten voneinander. Aus einer zunächst wild zusammengewürfelten wurde eine fröhlich und harmonisch funktionierende Gruppe.

"Mein Anliegen ist es, fundiertes Wissen weiterzugeben, aber den Kindern auch die Gefühle und Bedürfnisse der Pferde nahezubringen und dies alles mit Freude und Spaß", sagte Veranstalterin Sandra Weiershäuser-Kullik.

Neben Bodenarbeit auf einem Trailparcours, kleinen Voltigierübungen, gegenseitigem Führen, einem kleinen Ausritt, Unterrichtseinheiten und Spielen blieb auch noch Zeit für Suchaktionen (Mantrailing) mit der Bloodhoundhündin Olivia.

Das Highlight war der diesjährige Pferdenachwuchs Princess und Tinkerbell, mit denen die Kinder kuscheln konnten und erste Erziehungsmaßnahmen ausprobierten.

Jedes Kind fand dabei sein Lieblingspferd/-pony und widmete sich diesem mit Begeisterung, es lernte jedes Pferd und seinen individuellen Charakter kennen und erfuhr dadurch auch, wie einzigartig jeder Vierbeiner ist. Manche Kinder wuchsen über sich hinaus, andere lernten sich zurückzunehmen, wieder andere waren begeistert bei der Erledigung eigentlich nicht so beliebter Aufgaben wie zum Beispiel dem Ausmisten. Am Ende hieß es Abschied nehmen von den "besten Ponys der Welt" und ihrer Assistentin.

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