Schlemmer: Trete als Stadträtin nicht zurück

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Homberg(pm). Nach einer Rücktrittsforderung ihrer Magistratskollegen bedauert Barbara Schlemmer (Grüne), "dass Bürgermeisterin Blum und ein Teil des Magistrats statt eines direkten Gespräches mit mir, das zuletzt in der Magistratssitzung am 18. August möglich gewesen wäre, ihre Kommunikation mit mir über öffentliche Medien führen. Dies ist für ein Kollegialorgan, das in der Regel vertraulich tagt, äußerst befremdlich. In der Sache weise ich alle Unterstellungen und Anschuldigungen entschieden zurück."

Ihr Amt als Stadträtin werde sie "weiter nach bestem Wissen und Gewissen" bis zum Ende der Amtszeit ausüben. Sie fühle sich dabei den geltenden Gesetzen und dem Allgemeinwohl verpflichtet.

Schlemmer fordert ihre Kollegen zu einer "direkten und konstruktiven Kommunikation im Sinne einer gedeihlichen Zusammenarbeit für die Stadt" auf. Insbesondere bitte sie darum, den gerade erst veröffentlichten Forderungen des Verbands der kommunalen Wahlbeamten in Hessen zu entsprechen, "entschlossen gegen Hetze vorzugehen und persönlichen Anfeindungen und Unterstellungen entschieden entgegenzutreten". Bürgermeisteirn Blum und der Restmagistrat sollten "unter diesen Vorzeichen die demokratischen Regeln und angemessenen Formen des Umgangs beachten."

Zu den Aufgaben eines Magistrates gehöre es, für die Daseinsvorsorge aller Bürger zu sorgen. In dieser ernsten Lage, etwa auch beim Trinkwasser im Vogelsberg, sollte es "unsere gemeinsame Verpflichtung sein, die essentielle Daseinsvorsorge für uns alle in den Mittelpunkt unseres gemeinsamen Wirkens zu stellen".

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