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Das Runde muss aufs Eckige

Homberg (esi). Regel Nummer 1: Blicke deinem Gegner mutig und entschlossen in die Augen. Signalisiere ihm durch deinen harten und doch ausdruckslosen Gesichtsausdruck: Ich bin unschlagbar! Sieben goldene Regeln prangern auf der Festschrift der Tischtennisgemeinschaft Büßfeld. Scheinbar mit Erfolg angewandt, besteht der Verein bereits seit 50 Jahren - ein Grund zum Feiern. Am 1. Juli 1969 beschlossen 13 Jugendliche, aus Liebe zum Tischtennis eine Gemeinschaft zu gründen, von der noch heute der ganze Ort profitiert. Bei der Feier am vergangenen Samstag, waren fast alle Gründungsmitglieder und zahlreiche Gäste versammelt, um den Verein gebührend zu feiern. Auch Bürgermeisterin Claudia Blum, Landrat Manfred Görig, der Präsident des Hessischen Tischtennis-Verbandes, Andreas Hein, sowie der Vorsitzende Norbert Beyer und viele andere ließen an diesem Tag warme Worte da. 50 Jahre Geschichte erfüllt die Büßfelder mit Stolz: Vom Bau der vereinseigenen Halle in Eigenleistung bis zur Gründung der erfolgreichen Abteilung "Behindertentischtennis" wurde alles sorgfältig dokumentiert und an diesem Tag sogar ausgestellt. Groß und Klein waren Samstagabend auf den Beinen, um mit diversen Tanzeinlagen zu glänzen. Zweiter Vorsitzender Udo Winkler begleitete durch das liebevoll gestaltete Programm, ehrte zahlreiche Mitglieder, die maßgeblich an der Entstehung und dem Erfolg des Vereins beteiligt waren und wurde zum Schluss selbst geehrt: 900 Spiele absolvierte Winkler in seiner 50-jährigen Vereinskarriere. "Früher haben wir auf einer Holzplatte Ping-Pong gespielt, heute spielen wir Tischtennis", sagt er lachend.

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