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Die Mitarbeiter der Homberger Kitas haben sich einige Aktionen für die Kinder einfallen lassen. FOTO; PM

Pyjama und Mini-Piñata

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Homberg (pm). Viele Eltern befolgen den Appell des Landes und betreuen ihre Kinder derzeit zu Hause. »Das reduziert die Kontakte und schützt Familien und Erzieherinnen und Erzieher«, erklärt die Homberger Bürgermeisterin Claudia Blum. »Gleichzeitig soll aber die Verbindung zur Kindertageseinrichtung bestehen bleiben und ein möglichst normales Kita-Jahr durchlebt werden.

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Deshalb überlegen sich alle Homberger Kindertagesstätten Aktionen für Kinder und Eltern, die diese Verbindung erhalten und die jahreszeitlichen Besonderheiten darstellen. Dazu gehört auch die Faschingszeit, die jedes Jahr in den Kitas gefeiert wird und den Kindern immer viel Freude bereitet.

In der Kindertagesstätte Hochstraße hatten sich die Erzieher und Erzieherinnen in diesem Jahr zu Fasching besondere Aktionen sowohl für die Kinder in der Kita als auch für die Kinder zu Hause überlegt. Alle Kinder bekamen ein liebevoll gepacktes Faschingspaket für etwas Partystimmung zu Hause. In den »Karnevalstüten to go« fanden die Kinder Luftballons, eine selbst gebastelte Mini-Piñata mit Süßigkeiten und das beliebte Popcorn aus der Popcornmaschine der Hochstraße und einen Brief mit Ideen für den Pyjama-Tag zu Hause. Der Pyjama-Tag hat in der Kita Hochstraße bereits Tradition. Am Aschermittwoch haben alle Erzieher und Erzieherinnen und die Kinder, die in der Kita waren, einen Pyjama-Tag veranstaltet und sind in ihren Schlafanzügen in die Kita gekommen. Damit die daheim gebliebenen Kinder mitmachen konnten, haben die Erzieherinnen sie aufgerufen, den Tag auch zu Hause in ihrem allerkuscheligsten Lieblingsschlafanzug zu verbringen und ein Foto von sich machen zu lassen.

Wenn alle bald wieder zusammen in der Kindertagesstätte sein können, sollen die Fotos mitgebracht, gezeigt und daraus eine Seite für den Portfolio-Ordner der Kinder gestaltet werden. »Die Kinderbetreuung in der Corona-Pandemie stellt eine große Kraftanstrengung für die Erzieherinnen dar, davon habe ich mir ein Bild gemacht«, berichtet Bürgermeisterin Blum und ergänzt noch: »Erzieherinnen und Erzieher müssen unbedingt bald geimpft werden, damit wieder ein normaler Betreuungsalltag einkehren kann.«

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