Oldtimerfreunde probierten altes Mähbindern

Homberg-Deckenbach (kli). Am Donnerstag trafen sich die Oldtimerfreunde zu einem Ernteeinsatz auf den Ackerflächen der Familie Weitzel im Gemarkungsteil Goldbach.

Um der eher ungewohnten Arbeit mit einstmals moderner Technik gerecht zu werden, hatte man sich mit Alex Dörr aus Mardorf einen versierten Fachmann zum Mähbindern geholt. Früher wurde die Ernte im Feld mit Sense, Reff und Sichel vorgenommen. Diese mühselige Arbeit wurde dann durch den Einsatz der Mähbinder erleichtert.

In der Goldbach stand trotz Witterungsunbillen ein gut geratenes Weizenfeld. Dem Mähbinder der Marke McCormick hatten die Oldtimerfreunde einen Traktor der gleichen Marke vorgespannt. Ab 1936 hielten die Mähbinder im Raum Homberg ihren Einzug, umso verwunderlich ist die Tatsache, dass die Maschine auch heute noch zu einer guten Arbeit verwandt werden kann.

Auch der Oldtimertraktor McCormick zog fleißig den Mähbinder und bewältigte auch den Zapfwellenantrieb. Mit Uwe Margolf und Martin Seipp wurde das Mähbinderteam vervollständigt und man begann zügig mit der Erntearbeit. Garbe um Garbe warf der Mähbinder nach dem Kordelknüpfen auf Reihen ab, um Hausten aufstellen zu erleichtern, begannen die Oldtimerfreunde sofort mit dieser Arbeit. Auch die Kinder wirkten mit. Zahlreich waren die Interessierten gekommen, um sich die Mähbinderei anzusehen und beim Hausten aufstellen mitzuhelfen.

Viele der Gäste kamen mit weiteren Oldtimern. Getreidezeile um Zeile wurde mit dem Mähbinder geerntet. Den jüngeren Leuten schien es nichts auszumachen, aber den älteren Jahrgängen schon.

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