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Bei der neuen Ausstellung im Schloss wechseln sich abstrakte Formen mit Köpfen von Fantasievögeln ab.

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Neue Ausstellung im Homberger Schloss zeigt Vogelköpfe und Leuchtkleider

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Rätselhafte "Ansichtssachen" zieren das Homberger Schloss. Am Sonntag eröffneten die Schlosspatrioten die neue Ausstellungssaison mit einer Werkschau gleich dreier Künstlerinnen.

Inge Eismann-Nolte, Anne Hoerder und Ingrid Motossa haben die Räume im Obergeschoss und als Neuerung die ehemalige Kapelle mit ihren Kunstwerken umgestaltet.

Dort sind leuchtende Frauengestalten, farbenfrohe Tiere und besondere Skulpturen zu erleben. Abstrakte Formen wechseln sich mit Köpfen von Fantasievögeln und mit gnomenartigen Figuren ab. Ein Werk von Inge Eismann-Nolte sollte man aus einer gewissen Distanz betrachten, dann scheinen sich bei kleinen Bewegungen die Fenster des Raumes mit zu bewegen.

Zur Eröffnung verwies Silke Bösking-Rieß auf die jüngsten Renovierungsarbeiten im Schloss. So wurden die frisch verputzten Decken und Wände im Ausstellungsbereich gestrichen. "Endlich haben wir wieder Strom, und es wurde ein Lichtsystem sowohl für die Räume als auch speziell für die Beleuchtung von Kunstwerken installiert." Das hat der Ausstellung enorm geholfen, denn manche Werke erstrahlen so in einem angemessenen Licht. Die Begrüßungsworte von Bösking-Rieß nahm Künstlerin Eismann-Nolte auf und sie lobte den Einsatz der Schlosspatrioten: "Sie geben sich wahnsinnig viel Mühe und sind supernett", gab sie an die Gastgebertruppe zurück.

Eine Installation in der alten Kapelle und eine Großskulptur im Außenbereich runden die Ausstellung ab. Dabei spielt die von innen erleuchtete Installation mit der Transparenz von Kleidern. Rockige Klänge bereicherten die Eröffnung. Bei Sonnenschein spielte das Trio "Softeis unplugged" auf. Gitarrensound mit Gesang vom Feinsten rundeten die Eröffnung ab.

Die Ausstellung der Bilder und Skulpturen von Inge Eismann-Nolte, Anne Hoerder und Ingrid Motossa ist sonntags zu den Öffnungszeiten des Schlosscafés zu sehen.

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