Maulbacher treten im Bundesentscheid an

Homberg-Maulbach (pwr). Die Jugendfeuerwehr Maulbach gewann am Sonntag die Landesmeisterschaft der Jugendfeuerwehren in Hungen. Mit 1429 Punkten setzte sich der Maulbacher Feuerwehrnachwuchs gegen 35 weitere Mannschaften aus Hessen durch.

Vize-Landesmeister wurde bei den Mädchen die Mannschaft der Jugendfeuerwehr Ehringshausen. Sie verpasste mit 1415 Punkten nur knapp den Landestitel, setzte sich aber deutlich von den übrigen 14 Mannschaften ab. Nur knapp einen Platz unter den ersten Zehn verpasste die Jugendfeuerwehr Ermenrod mit 1411 Punkten.

Eine wahre Siegesserie legte die Jugendfeuerwehr Maulbach mit Jugendfeuerwehrwart Alexander Justus in den vergangenen Wochen und Monaten hin. Nach dem Sieg bei der Stadtmeisterschaft, beim Großgemeindepokal und beim Kreisentscheid krönten die Jugendlichen nun ihre Siegesserie auf Landesebene. Die Wettkampfgruppe steigerte ihre Leistung auf dem Landesentscheid im Vergleich zum Kreisentscheid nochmals um zwei Wertungspunkte. Die Mädchenmannschaft Ehringshausen steigerte ihre Leistung am Landesentscheid im Vergleich zum Kreisentscheid gar um über 30 Wertungspunkte. "Die Vogelsberger Mannschaften zeigten sich stark", kommentierte Kreisjugendfeuerwehrwart Stefan Preuß die Leistungen. Einen fehlerfreien A-Teil und eine Stärke ohne Ende im B-Teil attestierte Preuß dem Maulbacher Feuerwehrnachwuchs. "Der Wettkampfdurchgang war ein Rundum-Sorglos-Paket".

Während im A-Teil ein fehlerfreier Löschangriff auf Zeit vorgeführt werden musste, wartete im B-Teil ein 400 Meter langer Staffellauf mit Hindernissen. Nach dem Kommando "Auf die Plätze – fertig – los!" starteten die neunköpfigen Mannschaften jeweils nach der Reihe auf den Parcours. Bei den Hindernissen galt es Ausrüstung anzulegen, einen Schlauch aufzuwickeln oder zielgenau mit einen Leinenbeutel zu werfen. Binnen sieben Minuten war der Löschangriff im A-Teil auf einer 800 Quadratmeter großen Fläche durchzuführen. Schläuche an eine Feuerwehrpumpe kuppeln, über einen Wassergraben springen und Tunnel oder Leiterwand passieren, all dies waren Bestandteile des Wettkampfteiles. Fingergeschick war im letzten Abschnitt des A-Teil gefragt, dort mussten die Jugendfeuerwehren Knoten und Stiche an einem Holzgestell anlegen.

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