Waldrodung A 49

"Massive Proteste" angekündigt

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Homberg/Kirtorf(pm). Das Aktionsbündnis "Autokorrektur" ist ein Zusammenschluss verschiedener Akteure, das gegründet worden sei, um die Rodung des Dannenröder Waldes und die Räumung der Besetzung zu verhindern. Aktivisten von "Fridays For Future Deutschland", "Sand im Getriebe", "Ende Gelände" und "Aktion Schlagloch" arbeiteten mit der Waldbesetzung und der Bürgerinitiative "Keine A49" zusammen, um "massive Proteste und vielfältigen Widerstand zu organisieren".

"Angesichts der Klimakrise müssen wir alles tun, um den CO2-Ausstoß zu verringern, Wälder zu erhalten und Trinkwasser zu schützen. Genau dafür sind wir hier und wir gehen nicht weg", sagt Kim Lauterbach (Waldbesetzung).

Paula Eisner von "Ende Gelände": "Seit Jahren wissen wir, dass Autobahnen ein Projekt der Vergangenheit sind und Interessen einer zerstörerischen Industrie bedienen. Statt Geld für Autos und Asphalt braucht es einen tiefgreifenden Wandel unseres Wirtschaftssystems, das den Schutz von Lebensgrundlagen in den Mittelpunkt rückt."

"Der Bau der A49 dient vor allem den Interessen der großen Konzerne und beschleunigt die globale Ausbeutung von Natur und Mensch. Daher werden wir die Räumung der Besetzung und die Rodung des Dannenröder Waldes mit kollektiven und kreativen Aktionen zivilen Ungehorsams blockieren", so die sich "Lola Löwenzahn" nennende Aktivistin von "Aktion Schlagloch". Die Aktivisten wollen in den nächsten Tagen über geplante Aktionen informieren.

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