Kurze Strecke wegen Hitze

  • schließen

Homberg/Gemünden/Kirtorf (ek). Erstmals in der laufenden Flugsaison wurde beim inzwischen neunten Preisflug der Brieftauben der ursprünglich geplante Auflassort im französischen Lure zurückgenommen und die Tauben wurden wegen der Hitze bei Karlsruhe aufgelassen.

So erfolgte auch der Start der 244 gesetzten Tauben der Einsatzstelle Homberg, in der die Züchter aus den beiden Vereinen "Ohmtalbote" und "Heimatliebe" zusammengefasst sind, bereits am frühen Morgen um 6.45 Uhr, wo bereits in der Heimat beachtliche 26 Grad gemessen wurden. Vom Auflass- ort bis zu den heimatlichen Schlägen betrug die durchschnittliche Flugdistanz 212 Kilometer, eine deutlich verkürzte Strecke gegenüber den ursprünglich geplanten 394 Flugkilometer aus Lure.

Die verkürzte Flugdistanz hatte keinerlei negative Auswirkungen, die schnellste Taube erreichte bereits um 9 Uhr ihren heimatlichen Schlag in Homberg bei der Züchterin Lydia Korba.

Damit gestaltete sich dieser neunte Preisflug zugleich zum bisher schnellsten der laufenden Saison, erreichte die Siegertaube damit doch die beachtliche Durchschnittsgeschwindigkeit von 1.536,158 Metern/Minute, was in Kilometern ausgedrückt ca. 92 km/h entspricht. Auch die Konkurszeit, also jene Zeit, innerhalb derer zurückkehrende Tauben Preise erzielen konnten, unterstreicht mit 32 Minuten den schnellen Flug der Preistauben. Im Einzelnen erreichten die beteiligten Züchter des BZV "Ohmtalbote" mit ihren gesetzten Tauben die folgenden Ergebnisse: SG (Schlaggemeinschaft) Alois und Diana Girschek, Homberg (12 Tauben gesetzt/ein Preis erzielt), Gernold Hamel, Heimertshausen (40/23 Preise, was zugleich mit 57,5 Prozent Preisausbeute im Verhältnis zwischen der Anzahl der gesetzten Tiere und der erzielten Preise das beste Einzelergebnis innerhalb des Vereins und zugleich auch der gesamten Einsatzstelle bedeutete) sowie Peter Antmansky, Nieder-Gemünden (25/6).

Die beteiligten Züchter des BZV "Heimatliebe" konnten mit ihren gesetzten Tauben folgende Ergebnisse erzielen: Reinhard Wolf, Homberg (15/5), die SG Pfeil und Fischer, Deckenbach (33/14), Dieter Weber, Ober-Ofleiden (19/2), Heinrich Wolf, Homberg (38/ 14). Volker Schaaf, Heimertshausen (20/7) sowie Lydia Korba, Homberg (22/10, was mit 45,5 Prozent Preisausbeute das beste Vereinsergebnis bedeutete).

Die Rangfolge bei der Einsatzstellenmeisterschaft hat sich auch nach dem neunten Preisflug weiter stabilisiert. Alleine auf Platz eins mit nunmehr 27 Preisen liegt unangefochten Gernold Hamel.

Ihm folgen unverändert auf Rang zwei Heinrich Wolf mit nunmehr 24 Preisen und Reinhard Wolf, 22 Preise. Entsprechend klar sind auch die jeweiligen Listen zu den Vereinsmeisterschaften und damit auch in der Platzierung an der Spitze unverändert. Beim BZV "Ohmtalbote" liegt Gernold Hamel weiter klar vorne mit nunmehr 36 Preisen. Er konnte damit den Abstand zum zweitplatzierten Peter Antmansky (28 Preise) um zwei Preise erhöhen und vergrößern. Die Vereinsmeisterschaft beim BZV "Heimatliebe" wird weiter von Heinrich Wolf dominiert.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare