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Wie riecht ein Baum und wie fühlt er sich an? Das erkunden Kinder beim Naturschutzprojekt.

Kinder lernen spielerisch Naturschutz

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Homberg (pm). Der eine oder andere wird sich bei einem Spaziergang an der "Schächerbachtour" entlang fragen, auf welch wundersame Art die sich in die Natur einfügenden Gebilde an Stämmen und Boden entstanden sind.

Anke Koob aus Gemünden hat im Rahmen der Homberger Ferienspiele mit einigen Kindern zusammen diese einmaligen Kunstwerke kreiert.

Im Rahmen der Aktion "Landart" wurde der Wald mit allen Sinnen erschlossen. Zuerst wurden pantomimisch die Tiere des Waldes auf die Bühne gebracht und anschließend im Wald bei geschlossenen Augen den Geräuschen des Waldes gelauscht: Da ein Vogel, dort eine Maus, jetzt der Wind in den Bäumen. Nach kurzer Wanderung wurden mit verbundenen Augen die Bäume erkundet. Danach hieß es für die Teilnehmer: Finde ich den Baum wieder? Woran erkenne ich ihn? So riechen Bäume zum Beispiel unterschiedlich.

Die Teilnehmer lernten viel über die Sprache der Bäume sowie das "Internet" des Waldes und verliehen anschließend mit Ton den Bäumen ein Gesicht.

Mit Fotos dokumentierten sie ihre Werke, denn bald wird der Ton verschwunden sein. Eine gelungene Art, Nachhaltigkeit und Naturschutz spielerisch zu vermitteln.

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