Keine Empfehlung der FW zur Stichwahl

Homberg (pm). Die Freien Wähler haben sich in ihrer Sitzung darauf geeinigt, keine Wahlempfehlung für die Bürgermeister-Stichwahl am Sonntag abzugeben. Hier gibt's ihre Begründung.

Die Homberger Bürger, die ihre Stimme Monika Krebühl, der Kandidatin der Freien Wähler, gegeben haben, sollten sich "ganz im Sinne der FW frei entscheiden". Gleichwohl rufen die Freien Wähler alle Bürger dazu auf, von ihrem Wahlrecht am 20. März Gebrauch zu machen. Das Stimmenergebnis bei der Gemeindewahl wurde in diesem Zusammenhang ebenso analysiert. Die Bürgergespräche im Wahlkampf sowohl in der Kernstadt als auch auf den Stadtteilen hätten inhaltlich zwei wesentliche Aspekte hervorgebracht. Einerseits den Verlauf und das Ergebnis des Bürgerentscheids im vergangenen Jahr zum Thema "Einkaufszentrum in der Friedrichstraße" und andererseits, dass die Bürger das eigene Profil der Freien Wähler durch die Zielvereinbarungen mit SPD und FDP nicht mehr wahrnehmen konnten. Daraus schließen die Freien Wähler den Stimmenverlust bei der aktuellen Wahl vom 6. März im Vergleich zur Kommunalwahl 2011.

"In der letzten Periode haben wir als Freie Wähler Fraktion einige eigene Anträge in die Stadtverordnetenversammlung eingebracht. Wir haben uns mit besonderem ehrenamtlichem Engagement für die Ziele aus der Bevölkerung und für die Bevölkerung eingesetzt", so Michael Krebühl. "Trotzdem hat es einen Stimmenrückgang gegeben", so Hansgünter Maiß, "der nicht unerheblich ist." Der Tenor der Freien Wähler ist in diesem Zusammenhang eindeutig: "Wir werden uns in der kommenden Legislaturperiode weiterhin mit dem erforderlichen Engagement für wichtige und nachhaltige Projekte innerhalb der Großgemeinde einsetzen, aber wahren dabei sichtbar das eigene Profil".

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