Katzenschutzverordnung soll eingeführt werden

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Die Stadtverordnetenversammlung hat dem Magistrat einstimmig empfohlen, eine sogenannte Katzenschutzverordnung zu erlassen. Damit soll das Elend vieler halbwild lebender Katzen gerade in den dörflichen Gebieten eingedämmt werden.

Die Stadtverordnetenversammlung hat dem Magistrat einstimmig empfohlen, eine sogenannte Katzenschutzverordnung zu erlassen. Damit soll das Elend vieler halbwild lebender Katzen gerade in den dörflichen Gebieten eingedämmt werden.

Die beiden Tierschutzbeauftragten der Stadt hatten dieser Tage dem Sozialausschuss das Problem noch einmal eindrücklich geschildert. Danach sind viele der Vierbeiner, die herumstreunern, krank und übertragen Krankheiten. Da sie überwiegend nicht kastriert sind, vermehrt sich die Population unkontrolliert.

In zehn zurückliegenden Monaten sind rund 80 Katzen eingefangen worden, berichtete Dagmar Bisanz (CDU), selbst Tierärztin. Die Tiere wurden medizinisch versorgt, teilweise in Pflegestellen vermittelt oder ans Tierheim in Alsfeld gegeben.

Im vergangenen Jahr waren etliche Katzen bereits eingefangen worden und am Kastrationsmobil des Landes sterilisiert worden.

Viele Städte und Gemeinden in Deutschland haben bereits Kastrations- oder Katzenschutzverordnungen erlassen, um dem Elend der sogenannten Streunerkatzen zu begegnen. Teilweise können Katzenhalter per Erlass in der Satzung beziehungsweise Verordnung dazu verpflichtet werden, ihre Katze mit unkontrolliertem Freigang kastrieren, kennzeichnen und registrieren zu lassen. In Homberg geht es vor allem darum, dass man verwilderten Hauskatzen, die unter Hunger, Kälte, Krankheiten, Parasitenbefall und Verletzungen leiden, nicht ihrem Schicksal überlässt, sondern sie einfangen und kastrieren lassen kann.

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