Jungtaube mit Tempo 80 unterwegs

  • vonEckhard Kömpf
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Homberg/Gemünden/Kirtorf(ek). Mit erheblichen Startschwierigkeiten begannen dieser Tage die diesjährigen Wettflüge der Jungtauben. Wie ein Sprecher aus den Reihen der beiden Homberger Vereine dazu ausführte, gab es an mehreren Wochenenden Anfang August Startverbot für die Jungtauben. Grund hierfür waren die sehr hohen Temperaturen und der damit einhergehenden Hitzestress für die Tiere.

So konnte erst kürzlich der erste Flug gestartet werden und wenig später folgte Flug zwei. Dieser wurde in Hockenheim gestartet und es beteiligten sich Tiere von zwölf Züchtern aus den Reihen der beiden Homberger Vereine "Ohmtalbote" und "Heimatliebe" mit insgesamt 393 Jungtauben.

Der Flug selbst gestaltete sich sehr schnell, was dem Umstand zu verdanken war, dass die Tauben mit Unterstützung des Windes den Heimflug absolvierten. Der Rückenwind führte dazu, dass bei einem Auflass um 8.35 Uhr das schnellste Tier bereits um 10.13 Uhr die durchschnittlich 166 Flugkilometer bewältigt hatte und in seinen heimatlichen Schlag in Homberg bei der SG (Schlaggemeinschaft) Alois und Diana Girschek erreichte. Die sich daraus errechnete Fluggeschwindigkeit liegt demzufolge bei rund 80 Stundenkilometern. Daneben belegt die relativ kurze Konkurszeit, also jene Zeit innerhalb derer zurückkehrende Tauben Preise erzielen konnten, mit nur 10 Minuten einen schnellen Flug.

Weitere Spitzenpreise gingen bei diesem Preisflug an Peter Antmansky (2.), an Reinhard Wolf (3., 7., 9., 10., 11.), an Lydia Korba (4., 5., 6., 8.), an Thomas Gies (12., 13., 14., 15., 16., 17. und 20.), sowie an Gernold Hamel (18.).

Im Einzelnen erreichten die Züchter des BZV "Ohmtalbote" mit ihren Tauben beim letzten Preisflug der Alttiere die folgenden Ergebnisse: SG Alois und Diana Girschek, Homberg (32 Tauben gesetzt / 13 Preis erzielt), was mit 40,6 Prozent Preisausbeute im Verhältnis zwischen der Anzahl der gesetzten Tiere und der erzielten Preise das beste Einzelergebnis innerhalb des Vereins bedeutete. Es folgten SG Willi und Karl-Ludwig Sauer (35/12), Gernold Hamel, Heimertshausen (26 / 7), Peter Antmansky, Nieder-Gemünden (33 / 4).

Die Züchter des BZV "Heimatliebe" konnten mit ihren Tauben bei dem Flug folgende Ergebnisse erzielen: Reinhard Wolf (28/17), was zugleich mit 60,7 Prozent Preisausbeute das beste Vereinsergebnis und der gesamten Einsatzstelle darstellte. Dann kommen SG Pfeil und Fischer, Deckenbach (35/ 19),, Dieter Weber, Ober-Ofleiden ((7/14), Volker Schaaf, Heimertshausen (48/5), Thomas Gies, Lehrbach (31 / 10), SG Thomas und Stefan Weber, Ober-Ofleiden (29/8), Lydia Korba, Homberg (35/13).

Bei der Einsatzstellenmeisterschaft führt nach zwei Flügen der Züchter Reinhard Wolf knapp vor der SG Willi und Karl-Ludwig Sauer und Lydia Korba auf Rang drei. Die Unterschiede sind derzeit noch sehr gering, die Züchter bis Rang 8 haben derzeit noch die gleiche Preisanzahl). In den Vereinsmeisterschaften liegen aktuell noch keine Auswertungen vor.

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