Immer mehr Hilfeleistungen

Die Feuerwehr hielt am Wochenende in der Stadthalle ihre diesjährige Hauptversammlung. Vorsitzender Maximilian Friedrich berichtete von geselligen Anlässen wie Volksradfahren, Brunnenfest des Blasorchesters und natürlich vom Stadtfeuerwehrtag. Das Radfahren bot diesmal eine Strecke für Familien, die auch mit Kindern gut zu bestreiten war, sowie eine für die Rennradfahrer oder E-Bike-Besitzer.

Von KOA

Die Feuerwehr hielt am Wochenende in der Stadthalle ihre diesjährige Hauptversammlung. Vorsitzender Maximilian Friedrich berichtete von geselligen Anlässen wie Volksradfahren, Brunnenfest des Blasorchesters und natürlich vom Stadtfeuerwehrtag. Das Radfahren bot diesmal eine Strecke für Familien, die auch mit Kindern gut zu bestreiten war, sowie eine für die Rennradfahrer oder E-Bike-Besitzer.

Der Stadtfeuerwehrtag bot neben Großübung einen Bürgerabend und den Festzug. "Die Besucherzahlen überschritten unsere Vorstellungen." Vertretern war die Wehr auch beim Volkstrauertag und beim Weihnachtszauber am Schloss.

Er gab auch einen Ausblick auf anstehenden Termine. Im Mai steht der Besuch des 45. Stadtfeuerwehrtags in Schadenbach an, im Juni das Volksradfahren, ebenfalls im das Juni Bezirksfeuerwehrfest Feldatal, am 27. Juli das Sommerfest der Ehren- Altersabteilung im Kreis, am 26. Juni Sonnenwendfeuer.

Wehrführer Daniel Müller bezifferte die Zahl der Alarmierungen im Jahr 2018 mit 105. Sie gliederten sich in 20 Brandeinsätze, 50 Einsätze zur technischen Hilfeleistung und 35 Fehlalarme. Dies sei wieder eine Steigerung der Einsatzzahl um 16 gegenüber dem Jahr 2017. Einige Einsätze hatte er herausgesucht und erläuterte sie näher.

Kampf mit Meldeempfängern

Gleich Mitte Januar gab es ein technisches Problem, einige Meldeempfänger blieben stumm, sodass sich eine Person allein auf den Weg zur Einsatzstelle machte. Einige Zeit später wurde man zum Brand in einer Schreinerei alarmiert, "wieder blieb ein Großteil der Funkmeldeempfänger ruhig". Nur eine Handvoll Feuerwehrleute seien zunächst Richtung Brand gestartet.

Zu Beginn seien weitere Ortsteilwehren alarmiert worden. "Hier in Homberg versuchte man dann die Einsatzkräfte über WhatsApp zu informieren, was mit Verzögerung gelang". Der Brand wurde gelöscht und der Schaden begrenzt.

Es folgten ein Unwettereinsatz und etliche Fehlalarme. Im April wurde die Wehr zu einem Großbrand an der Pizzeria in Ober-Ofleiden gerufen. Erdgeschoss sowie Dachgeschoss des Anbaus standen zu diesem Zeitpunkt in hellen Flammen.

Im Juli mussten die Feuerwehrleute zu einer Unfallstelle nach einem Frontalzusammenstoß zweier Lkw zwischen Homberg und Büßfeld ausrücken.

Im August musste den Helfer einen Entstehungsbrand am Sportplatz Deckenbach löschen. Tage später wurde bei einem Waldbrand zwischen Maulbach und Ober-Gleen gelöscht. Am 2. Oktober kam es laut Müller zu einem doch ungewöhnlichen Alarmierungsweg. Gerufen wurde die Wehr unter dem Stichwort "Person im Aufzug" in die Frankfurter Straße. Dort angekommen ließ sich der Aufzug auf Knopfdruck öffnen und es befand sich niemand darin. Weil die Aufzugsfirma in Berlin sitzt, war der Notruf dort aufgelaufen.

Im Dezember unterstützten die Feuerwehrleute die Kollegen aus Gemünden bei einem Wohnhausbrand. Die gemeindeübergreifende Zusammenarbeit sei sehr gut gelaufen.

Zahlreiche Feuerwehrleute besuchten wieder Lehrgänge, es waren, Yanick Brüssel (Gruppenführer), Sebastian Röcker, Jens-Uwe Rieß, Thomas Stein, Maxim-Lenox Schneider, Andreas Kappel, Steffen Orth, Marcel Kaiser, Kaya Delibas, Julian Schepp, Dennis Schneider, Carsten Diehl und Matthias Justus.

Zudem gab es 21 reguläre Übungen, an denen immer rund 16 Aktive teilgenommen haben. Neben den Standardausbildungen in den Bereichen der Brandbekämpfung und der technischen Hilfeleistung wurden mehrere Übungen im Bereich Gefahrgut absolviert. Im August fand die Großübung anlässlich des Stadtfeuerwehrtages statt.

Die Jahreshauptübung fand bei der Firma Weber in Homberg statt. Angenommene Lage war ein Brand bei Schweißarbeiten. Sehr erfreut waren die Aktiven über die vielen Besucher, besonders bei der Großübung zum Stadtfeuerwehrtag.

Ehrungen und Beförderungen

An diesem Abend gab es auch Ehrungen für langjährige Mitgliedschaft. Für 25 Jahre wurden Diana Klein, Karl-Heinz Theiß und Micheal Rotter geehrt, für 40 Jahre Steffen Pfalzgraft, Thomas Schlosser und Jochen Fischer und für 50 Jahre Vereinsmitgliedschaft Alfred Schleich. Es wurden befördert (Feuerwehrmann-Anwärter): Maximilian Ried, Marc Laurin Fuchs, Felix Niese, Gamaliel Bender, Oberlöschmeister Andreas Deeg.

Grußworte kamen vom stellvertretenden Stadtbrandinspektor Jens-Uwe Rieß, vom Vorsitzenden der Feuerwehr aus der Partnerstadt Stadtroda in Thüringen, Klaus Fickler, und vom Vorsitzenden des Homberger DRK-Ortsverbands, Reinhold Fischer (Berichte Jugendwehr und Blasorchester folgen).

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