Höllisch gute Laune im Himmel

  • VonNina Reichhardt
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In der Sporthalle Nieder-Ofleiden konnte man sich am Samstag wie im Himmel fühlen und wurde dabei höllisch gut unterhalten. Viele Gäste aus nah und fern waren gekommen und hatten sich mit ihren Kostümen dem himmlisch-höllischen Motto angepasst. Überall wimmelte es von Engeln und Teufeln, als Stefan Weber stellvertretend für den Veranstalter Sport- und Gesangverein die 25. Nieder-Ofleidener Faschingssitzung eröffnete. Nach einstimmenden Worten übergab er die Moderation an den Fünferrat mit Felicitas Heilmann-Geissler, Claudia und Tanja Vaupel, Michael Löchel und Florian Pfeil.

In der Sporthalle Nieder-Ofleiden konnte man sich am Samstag wie im Himmel fühlen und wurde dabei höllisch gut unterhalten. Viele Gäste aus nah und fern waren gekommen und hatten sich mit ihren Kostümen dem himmlisch-höllischen Motto angepasst. Überall wimmelte es von Engeln und Teufeln, als Stefan Weber stellvertretend für den Veranstalter Sport- und Gesangverein die 25. Nieder-Ofleidener Faschingssitzung eröffnete. Nach einstimmenden Worten übergab er die Moderation an den Fünferrat mit Felicitas Heilmann-Geissler, Claudia und Tanja Vaupel, Michael Löchel und Florian Pfeil.

Das Programm startete gleich mit dem ersten Höhenpunkt, der Tanzgarde aus Nieder-Ofleiden. Unter der Leitung von Jutta Schmierer-Hofmann überzeugten sie das Publikum mit Tanz, Akrobatik und strahlenden Gesichtern. Selbst Elvis Presley (Gianluca Amoroso) hatte sein himmlisches Lager verlassen, um mit seiner Band (Rene Paulus, Jan Schierholz und Christian Hochgrebe) die Bühne zu rocken.

Dabei wurde es dem Publikum gleich höllisch warm und die Lachmuskeln ordentlich angeheizt. Nach vielen Jahren war es dann endlich so weit. Der Hannes vom Dorf (Rudolf Böttner) hatte seine Lissbett (Tanja Vaupel) mitgebracht. Aber Hannes war das nicht gut bekommen, denn Lissbett erzählte immer nur aus der Tanzschule. Zur Freude der Zuschauer konterte Hannes perfekt, was den Saal zum Brüllen brachte.

Erst zum Schluss kam ans Tageslicht, dass auch Hannes heimlich zur Tanzschule ging. Das erlernte Können stellten sie abschließend bei einem Tanz mit vertauschten Rollen (Dirty Dancing) unter Beweis.

Über die vielen Jahre haben sich Faschingsfreundschaften mit Vockenrod und Schweinsberg gebildet. Natürlich gehören da gegenseitige Besuche bei den Faschingssitzungen zur Tagesordnung. Das Männerballett aus Vockenrod zeigte eine perfekte Transformation. Als alte und kranke Menschen mit Rollator und Krückstock waren sie einmarschiert und als knackige Burschen haben sie den Saal verlassen. Mit heißen Rythmen brachten sie den Saal zum Beben und wurden mit einer Rakete belohnt.

Im himmlischen Programm durfte natürlich ein Engel nicht fehlen. So berichtete Jumbo-Engel Gitti (Brigitte Reichhardt) über das Leben im Himmel und vom Quicktip in der Glückslotterie. Weiter ging es mit eindrucksvollen Erzählungen über die Top-Figur der Bürgermeisterin (Claudia Blum war mit ihrem Lebensgefährten auch im Saal), über das neue Café in Nieder-Ofleiden und weitere Hotspots.

Der Jumbo-Engel wollte das Stadtoberhaupt auch davon überzeugen, dass Nieder-Ofleiden »great again« und eigentlich die wahre Kernstadt ist. Alle ihre Pointen unterstrich sie mit der passenden Musik. Dem »Nen-Oflärer Urgestein« Brigitte Reichhardt dankte das Publikum mit viel Applaus. Ein besonderer Höhepunkt war der Auftritt der »Basaltis« nach mehreren Jahren der Abstinenz. Zum nicht gerade zierlichen Schneewittchen kamen vier kleine Zwerge, die sich eine eigene Bühne mitgebracht hatten. Mit vielen Stimmungsliedern brachten sie den Saal zum Kochen und kamen nicht um eine Zugabe herum.

Felicitas Heilmann-Geissler berichtete über ihre Erlebnisse bei der Männersuche im Internet und hatte die Lacher auf ihrer Seite. Begeisterungsstürme im Saal, insbesondere bei den Männern, lösten die »Noffels« mit ihrem Tanz in hübschen Dirndlkleidern aus. Mit Akrobatik, Tanz und vielen Mitsingliedern begeisterten sie das Publikum. Die Krönung des Abends kam zum Schluss. Nach einem gigantischen Bühnenaufbau fuhr ein Wikingerschiff mit den Schweinsberger Wätzen in den himmlischen Hafen ein. Das Männerballett brillierte mit einem Tanz voller Überraschungen, der seinesgleichen sucht. Es war bereits Mitternacht, als der selbst ernannte »Fünferratti« alle Teilnehmer zum Finale aufrief. Einer gemeinsamen Polonaise schlossen sich noch schöne Stunden im höllischen Nieder-Ofleidener Narrenhimmel an.

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