Heavy Metal Open Air bis Samstag in Büßfeld

Homberg-Büßfeld (ks) Die Metal-Freunde von M.I.S.E drehen auf: Zum Jubiläum wackelt ab Donnerstag in Homberg-Büßfeld wieder die Kämpfbergwiese. Vom 26. bis 28. Mai veranstaltet der Heavy-Metal-Club zum vierten Mal sein M:O:A-Open Air. Einer der Topacts sind am Samstag Evil Invaders aus Belgien.

Wieder geht es darum, Nachwuchsbands der Rock- und Heavy-Metal-Szene eine Möglichkeit zu geben, sich zu präsentieren. Insgesamt gehen 26 Bands am verlängerten Fronleichnam-Wochenende an den Start, schließlich gibt es etwas zu feiern. Der Fanclub, der auch Mitglieder von außerhalb hat, hält sich seit 25 Jahren. Seit 2013 ist man eingetragener Verein. Das hing vor allem mit den Festivals zusammen, für die viel zu organisieren ist.

Von den Büßfelder Vereinsvertretern, so von Feuerwehr und Tischtennisclub, helfen wieder viele mit – ganze 168 Dienste waren zu verteilen. Die Anreise kann ab Donnerstag erfolgen, ab 12 Uhr ist das Gelände offen. Kurzfristig musste noch ein bisschen jongliert und umdisponiert werden, "denn uns kam plötzlich noch ein Headliner dazwischen", erzählte Marco Keller. Die "Rockin Kids" der Musikschule treten deshalb am Freitag um 12.20 Uhr an. Auf ihrem Festival werden die M.I.S.E-Leute wieder eine breite Palette von Musikstilen abdecken – von eher softeren Tönen bis zu härteren Gangart. Die Bands kommen aus Deutschland, Belgien, Italien und Großbritannien. Aus der heimischen Region sind aus dem Gießener Land Dimeless und aus Marburg Face Down Hero dabei.

Und noch eine Band aus der Region spielt auf: Red Stone Chapel aus Damage Creek (Schadenbach). An Bewerbungen mangelt es nicht, Hunderte trudelten auch diesmal ein. Donnerstag wird das Fest um 17.30 Uhr mit einem Fassbieranstich eröffnet. Das Gelände rund um die Kämpfbergwiese wird wieder zum Campen genutzt, viele bringen ihr Zelt mit. Rund 500 Besucher werden erwartet, darunter viele Heavy-Metal-Clubs aus der ganzen Republik. Aufbau und Organisation macht der Club mit seinen etwa 40 Mitgliedern. Nach wie vor bleibt die Veranstaltung unpolitisch, betonen die Veranstalter. "Im Vordergrund stehen das Feiern mit Gleichgesinnten und das Fördern der multikulturellen Rock- und Metalmusik. Und dies mit fairen und günstigen Preisen", so Marco Keller. Schließlich ist die Devise "Ein Festival für Fans." Es helfen auch etliche Sponsoren mit, die Veranstaltung zu stemmen. Stände mit Essen und Trinken finden sich natürlich auf dem Festival-Gelände. Für den Hunger gibt es unter anderem Bratwurst mit Pommes, Vegetarier oder Veganer können bei Pellkartoffeln oder Kartoffelpuffern zuschlagen. Neben sonstigen Getränken "gibt es Kaffee rund um die Uhr", verspricht "Präsi" Keller.

Jetzt schauen alle auf den Wetterbericht und hoffen auf gute Bedingungen, schließlich soll es keine Schlammschlacht à la Wacken werden. Zudem wäre es gut, wenn die Wiese am Kämpfberg heute noch etwas abtrocknet, sonst kommen die örtlichen Schlepperfahrer und Landwirte ab Donnerstag noch zu besonderen Einsätzen auf dem Gelände... Am Sonntag wird zum Abschluss noch ein Frühstück aufgetischt, denn es soll sich keiner ohne Stärkung auf den Nachhauseweg machen. Mitgebrachte Getränke sind auf dem Campinggelände erlaubt, auf dem Festivalgelände nicht.

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