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Die Wanderer aus Homberg und Amöneburg unterwegs zum nächsten Zwischenziel. FOTO: M. FUHRMANN

Gute Wanderlaune trotz Nebel

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Homberg(pm). Auch an den Terminen in der zweiten Woche der Amöneburger/Homberger Wanderwochen haben wieder viele Interessierte teilgenommen, so wollten über 70 Wanderer den Blick ins Ohmtal und das Amöneburger-Becken vom Rondinchen aus genießen, aber der Wettergott hatte kein Einsehen und der dichte Nebel wollte sich nicht verziehen. Trotz allem genossen die interessierten Wanderer den Weg vom Waldsportplatz des SV Erfurtshausen zum Rondinchen über einen schönen Weg und Wanderführer Bernd Reiß berichtet viel Interessantes und Wissenswertes über die Flora und Fauna sowie über geologische Besonderheiten am Wegesrand.

Am Rondinchen waren alle Wanderer zu einer Rast bei Glühwein, Kinderpunsch und Gebäck eingeladen. Hier erfuhren die Wanderer einiges aus der Geschichte der Städte Amöneburg und Homberg, beide Städte waren zum Beispiel schon zur Keltenzeit besiedelt, und dass der Missionar Bonifatius auf der Amöneburg 721 ein Kloster unterhalb einer Burg errichtete. Die Geschichte der beiden Städte ist auch mit dem Namen des schwedischen General Carl Gustav Wrangel verbunden, der im Dreißigjährigen Krieg im Juni 1646 beide Städte mit seinen Truppen eroberte und schwer verwüstete. Später ging es entlang des Waldrandes mit einem Abstecher zu einer der großen Streuobstwiesen des Obst- und Gartenbauvereins Haarhausen wieder zurück zum Waldsportplatz des SV Erfurtshausen. Würstchen und Pommes erwarteten die hungrigen und durstigen Wanderer zum Abschluss.

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