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Autobahn
Großflächige Rodung für Autobahn um ein Jahr verschoben
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Neues zum Bau der Autobahn 49: Die großflächigen Baumfällungen werden um ein Jahr verschoben. Das teilt die verantwortliche Gesellschaft Deges mit.
Danach kann der Zuschlag an eine Baufirma voraussichtlich erst im zweiten Quartal 2020 erteilt werden. Gründe sind nicht abgeschlossene Ausgleichsmaßnahmen. "Die großflächige Baumfällungen werden in die Fällperiode 2020/2021 verschoben," ließ die Deges am Freitag verlauten. Die laufenden Bauvorbereitungen gingen weiter. DieDeges strebe einen zügigen Abschluss des Vergabeverfahrens für das ÖPP-Projekt A 49 Anschlussstelle (AS) Fritzlar bis Ohmtaldreieck an.
Einzelne Maßnahmen zur Umsiedlung geschützter Tiere hätten aber noch nicht wie geplant abgeschlossen werden können. Die Deges wolle zudem sicherstellen, dass für Bau und Betrieb der A 49 im Rahmen eines ÖPP-Projekts wirtschaftliche Angebote vorliegen. Darüber hinaus müsse anhand der Zahlen in den vorgelegten Angeboten noch einmal nachgewiesen werden, dass das ÖPP-Projekt wirtschaftlicher ist als der Bau und Betrieb durch die öffentliche Hand. ÖPP bedeutet öffentlich-private Partnerschaft.
Erst danach sollen die für die Trasse der A 49 notwendigen großflächigen Baumfällungen beginnen. Im Dannenröder Forst bei Homberg läuft aktuell eine Baumbesetzungsaktion, die sich gegen die Rodungspläne richtet. Da die abschließende Prüfung der Angebote erst Anfang 2020 erfolgen kann, werden die Baumfällungen um ein Jahr in die nächstmögliche Fällperiode Oktober 2020 bis Februar 2021 verschoben. Der Baubeginn sei weiter für 2020 vorgesehen, die Inbetriebnahme ist im Jahr 2024 geplant.
