Gegner von Krematoriums-Standort erwägen Markt-Kauf

Homberg (ks). Die Gegner eines Kleintier-Krematoriums am Standort des ehemaligen Getränkemarktes erwägen sogar den Kauf des Gebäudes. Am Montag hatten sich erneut zahlreiche Anlieger versammelt, um etwas über den neuesten Stand zu erfahren und das weitere Vorgehen zu beraten. Dabei wurde unter anderem gesagt, man wolle dem Verkäufer entgegen kommen. So denkt man bei der Initiative über einen Kauf der Fläche mit Markt nach – eventuell über eine zu gründende Genossenschaft. Auch mögliche Klagen gegen das Vorhaben stehen weiter im Raum, dazu wird noch Geld gesammelt, aber bereits jetzt sei absehbar, dass mindestens 15 000 Euro zusammenkommen werden. Nächste Woche werden sich Vertreter der Protestinitiative mit Bürgermeister, weiteren Magistratsvertretern und Fraktionsvorsitzenden treffen, um über den Sachverhalt zu sprechen. Mittlerweile hatte der von der Initiative beauftragte Fachanwalt beim Gießener Regierungspräsidium auch einen Termin zur Akteneinsicht. Unterdessen gab es dieser Tage ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes Leipzig, wonach ein Krematorium (in diesem Fall Humankrematorium) in einem Gewerbegebiet nicht zulässig sei. Es vertrage sich "nicht mit dem Charakter einies solchen Gebiets, das geprägt ist von werktätiger Geschäftigkeit," so die Richter.

Homberg (ks). Die Gegner eines Kleintier-Krematoriums am Standort des ehemaligen Getränkemarktes erwägen sogar den Kauf des Gebäudes. Am Montag hatten sich erneut zahlreiche Anlieger versammelt, um etwas über den neuesten Stand zu erfahren und das weitere Vorgehen zu beraten. Dabei wurde unter anderem gesagt, man wolle dem Verkäufer entgegen kommen. So denkt man bei der Initiative über einen Kauf der Fläche mit Markt nach – eventuell über eine zu gründende Genossenschaft. Auch mögliche Klagen gegen das Vorhaben stehen weiter im Raum, dazu wird noch Geld gesammelt, aber bereits jetzt sei absehbar, dass mindestens 15 000 Euro zusammenkommen werden. Nächste Woche werden sich Vertreter der Protestinitiative mit Bürgermeister, weiteren Magistratsvertretern und Fraktionsvorsitzenden treffen, um über den Sachverhalt zu sprechen. Mittlerweile hatte der von der Initiative beauftragte Fachanwalt beim Gießener Regierungspräsidium auch einen Termin zur Akteneinsicht. Unterdessen gab es dieser Tage ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes Leipzig, wonach ein Krematorium (in diesem Fall Humankrematorium) in einem Gewerbegebiet nicht zulässig sei. Es vertrage sich "nicht mit dem Charakter einies solchen Gebiets, das geprägt ist von werktätiger Geschäftigkeit," so die Richter.

Ein Grundstückseigentümer hatte gegen die Baugenehmigung für das Krematorium geklagt. Zwei Drittel der Gewerbetreibenden hatten sich seinerzeit gegen den Bau ausgesprochen. Die Stadt hatte dennoch 2006 die Baugenehmigung erteilt. Abgerissen werden muss die Krematorium nicht, die planungsrechtlichen Grundlagen könnten auch nachträglich geschaffen werden, so die Richter.

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