Französische Schüler im Schloss und am Starfighter

Homberg (kli). Beim Besuch in Homberg lernten die französischen Jugendlichen aus der Partnerstadt Thouaré neben dem örtlichen Schloss auch die Hobby- und Sammlerwelt in Alten Buseck kennen.

Homberg (kli). Viel Kultur gehörte zum Programm der Jugendbegegnungswoche für französischen und deutschen Schüler in Homberg. So präsentierte Horst Speckhardt Bauwerke und Kunstausstellungen. Am Donnerstag stellte Stadtführerin Beate Goßfelder-Michel die Geschichte des Homberger Schlosses vor. Den Rundgang um das Schloss leitete Friederike Feyh, dabei sah man die akkurat gefügten Mauern und das schöne Grün. Erstaunt zeigten sich die jugendlichen Forscher und freuten sich über Entdeckungen von noch gut erhaltener Bausubstanz mit interessantem Hintergrund. Im Gebäude neben dem Schloss konnten noch die Schweinekoben von einst und die Pferdeställe aus der Vergangenheit erkannt werden. Ebenso Teile aus der Kapelle, die früher anstelle einer Scheune dort ihren Platz hatte.

Beate Goßfelder-Michel wusste genau Bescheid über den Standort und verwies auf den Altar, der an die Kirche Maulbach ausgeliehen wurde. Sie konnte den Standort zeigen und verhehlte ihre Trauer nicht, dass diese Kostbarkeiten eigentlich nach Homberg gehörten. Die französischen Schüler waren voller Interesse dabei und versuchten sich mit digitaler Kamera, Bleistift und Papier und guter Erinnerung zu orientieren.

Insgesamt war man erstaunt, dass die jungen Leute aus dem fernen Thouaré sehr schnell in die Heimatkunde eingestiegen waren. Erfreut konnten die Teilnehmer der Besichtigung auch den Gewölbekeller, Brunnen, hohe Treppe und sonnendurchstrahlte Zimmer in Augenschein nehmen.

Mit Busfahrer Dominique ging es dann in die Hobby- und Sammlerwelt Alten-Buseck. Das riesige Museum bot auch optimale Kunstwerke für die Lieben zu Hause wie Puppen in der Tracht der Ohmaue und des Hinterlandes. Die Carrera-Bahn ist eine der größten Deutschlands. Anderen Schülern gefielen die in Eigenbau erstellten Segelschiffe. Die Indianerausstellung zog die jungen Leute magisch an. Etwas schwerer taten sich Jungen wie Mädchen beim Kennenlernen des 116. Gießener Infanterieregiments. Alle Besucher fanden Gefallen an den Puppenstuben und wunderbaren Einrichtungsgegenständen. Zu sehen waren auch weitere Sammlerstücke verschiedener Genre.

Ein Höhepunkt ist die Ausstellung mit unter anderem Düsenjägern im Freigelände. Dabei eine MIG 21 MF, eine Fokker Magister und am meisten bestaunt wurde der Starfighter F104. Mit einer solchen Maschine ist der Homberger Major Hans-Dieter Kerstan tödlich verunglückt.

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