Feuerwehr und DRK arbeiten bei Übung Hand in Hand

Homberg (kli). Am Montag Abend heulten die Sirenen und alarmierten die Feuerwehren von Homberg-Mitte und Schadenbach zu einer gemeinsamen Übung.

Homberg (kli). Am Montag Abend heulten die Sirenen und alarmierten die Feuerwehren von Homberg-Mitte und Schadenbach zu einer gemeinsamen Übung. Die Übungslage sah einen Verkehrsunfall und den Brand einer Gerätehalle mit Personenrettung unter schwerem Atemschutz vor. Brand und Unfallgeschehen sollten dicht beisammen in der Schäferstraße liegen. Beim Rangieren mit einem Traktor mit Anhänger musste der Fahrer eine unübersichtliche Ausfahrt passieren. Ein Pkw-Fahrer konnte nicht mehr schnell genug bremsen und fuhr unter die linke Seite des Anhängers. Dadurch wurden drei Personen eingeklemmt. So erfolgte auch die Anforderung des DRK Homberg, das mit zwei Fahrzeugen und zehn Aktiven eintraf und gemeinsam mit den Wehrleuten die Versorgung und Befreiung der Verunglückten übernahm. Es wurden mit schwerem Gerät zwei Versorgungsöffnungen geschaffen, um den Weg zur Rettung der eingeklemmten Personen zu ebnen. Dazu wurde das Pkw-Dach abgenommen und eine patientengerechte Rettung ermöglicht. Einer Person konnte so geholfen und die anderen zwei betreut und die Versorgung fortgesetzt werden.

Der Gerätehallenbrand wurde mit drei C-Rohren bekämpft und die Sicherung über die Drehleiter mit Wenderohr vorgenommen. Eine Person musste unter schwerem Atemschutz gerettet werden. Die Feuerwehr Schadenbach war zuerst an der Einsatzstelle und versuchte mittels Wasserversorgung vom Löschteich aus, die schnell aufgebaut war, die Gebäude sowie eventuell weitere Personen zu retten.

Die vordere Halle brannte ab, während der hintere Anbau erhalten werden konnte. Die Leitung der Großübung hatten die Wehrführer Stefan Seibert (Homberg) und Jens Gemmer (Schadenbach) sowie Bereitschaftsleiter Alfred Artelt vom DRK Homberg. Im Einsatz waren neben zehn DRKlern noch 15 Wehrleute der FFW Schadenbach und 24 der FFW Homberg-Mitte. Die Leitungskräfte zeigten sich mit dem Übungsverlauf und dem gezeigten Können sehr zufrieden und betonten die gute Zusammenarbeit zwischen den Wehren und dem DRK. Im Anschluss erfolgte die Übungsbesprechung und die Stärkung mit Pfannengyros.

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