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Ein neu gebauter Mast der Telekom bei Ober-Ofleiden, der in Kürze in Betrieb gehen soll.

Endlich Bewegung

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Homberg (pm). Gerade in ländlichen Gebieten zeigt die Mobilfunk-Landkarte in Deutschland immer noch viele weiße Flecken. Eine Mobilfunkversorgung besteht entweder überhaupt nicht oder nur mit geringen Übertragungsraten. »Wir haben in den letzten Jahren regelmäßig bei Mobilfunkbetreibern nach dem Ausbau gefragt, die Anfragen blieben oftmals unbeantwortet«, erklärt die Homberger Bürgermeisterin Claudia Blum und ergänzt:

»In letzter Zeit jedoch ist Bewegung in den Aufbau eines leistungsfähigen Mobilfunknetzes gekommen. Der Mobilfunkausbau in Homberg nimmt endlich Fahrt auf.«

Geholfen haben dabei auch Förderprogramme des Bundes. Die Stadtverwaltung erhalte zurzeit vermehrt Anfragen von Mobilfunkbetreibern für den Aufbau von weiteren Sendeanlagen. Seit vielen Jahren sind es sechs Mobilfunkstandorte in der Gemarkung von Homberg, die in LTE-Qualität für die Versorgung in der Fläche installiert wurden. Vor wenigen Wochen wurde in der Feldgemarkung von Ober-Ofleiden ein neuer Mast errichtet, der in Kürze in den Sendebetrieb geht.

Der Baubeginn für einen weiteren Standort in der Nähe von Bleidenrod steht unmittelbar bevor. Fünf weitere Sendemasten sind in Homberg, Deckenbach, Schadenbach und Erbenhausen in Planung. Für Maulbach, Appenrod und Neu-Ulrichstein haben Mobilfunkanbieter ihr Ausbauinteresse bekundet.

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