Corona bremst auch Züchter aus

  • vonEckhard Kömpf
    schließen

Homberg/Gemünden/Kirtorf(ek). Auch für die Brieftaubenzüchter war der Start in die Wettflugsaison alles andere als einfach. Auch hier muss man sich den Notwendigkeiten in Bezug auf Abstand und Hygiene stellen und konnte nicht wie gewohnt im April beginnen. Auch aktuell sorgt die Corona-Pandemie noch für viele Probleme. So existiert kein kompletter Flugplan und niemand kann im Moment sagen, ob die Brieftauben die Saison wie gewohnt abschließen können.

Begonnen haben die Wettflüge für die Einsatzstelle Homberg mit einem ersten Auflass in Heppenheim und eine Woche später in Hockenheim. Von diesem Wettflug liegen die ersten Auswertungen vor. Es folgen nach derzeitiger vorläufiger Planung noch die Auflassorte Rastatt und Ettenheim. Insbesondere die Flüge mit Start in Frankreich, die üblicherweise die Höhepunkte der Wettflugsaison darstellen, sind noch völlig offen. Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 96 km/h für die schnellsten Tauben beim Rückflug der Tiere war der zweite Wettflug relativ schnell. Dies bestätigt auch die Konkursdauer von nur neun Minuten, also jener Zeit innerhalb der zurückkehrende Tauben in die Wertung gekommen sind. Auch war die Wettflugstrecke mit 162 Kilometern sehr kurz.

Insgesamt beteiligten sich aus den Reihen der Einsatzstelle Homberg 14 Züchter mit 594 Tauben. Auflass war in Hockenheim um 8.30 Uhr, und bereits um 10.12 Uhr erreichte die schnellste Taube im Schlag von Züchter Gernold Hamel (Heimertshausen) heimatlichen Boden. Hamel belegte dabei von den begehrten Spitzenpreisen die Plätze 1., 2., 4., 5., 6., 19. und 20., ferner gingen an Reinhard Wolf die Preise 3., 7., 8., 9., 10., 11., und 18.. Peter Antmansky erreichte die Plätze 12., 13., 15. und 17. Volker Schaaf erzielte Platz 14 sowie die SG (Schlaggemeinschaft) Diana und Alois Girschek Platz 16. Ganz aktuell liegt das Ergebnis des dritten Preisfluges vor, der am Pfingstsamstag in Rastatt gestartet wurde.

Bei Meisterschaft noch alles offen

Um 10.26 Uhr erreichte die schnellste Taube ihren heimatlichen Schlag in Homberg bei Reinhard Wolf. Mit durchschnittlich 217 Kilometern in die Heimat siegte die schnellste Taube mit einer Fluggeschwindigkeit von rund 72 Stundenkilometern. Damit war dieser Wettflug deutlich langsamer als der vorhergehende.

Spitzenplätze gingen an Gernold Hamel mit den Plätzen 1., 2., 4., 5., 6., 19., und 20. sowie an Reinhard Wolf 3., 7., 8., 9., 10., 11., 18. Ferner waren erfolgreich Peter Antmansky mit den Plätzen 12., 13., 15., und 17. sowie Volker Schaaf 14. und die SG Alois und Diana Girschek 16. Insgesamt beteiligten sich 14 Züchter der Homberger Vereine mit 578 Tauben. In der Einsatzstellenmeisterschaft führt nach 3 Wettflügen Gernold Hamel vor Reinhard Wolf und Volker Schaaf.

Auch ein Blick auf die Vereinsmeisterschaften macht deutlich, dass noch alle dicht zusammen sind. Es führt bei dem BZV Ohmtalbote Gernold Hamel vor der SG Alois und Diana Girschek und beim BZV Heimatliebe führt Reinhard Wolf vor Heinrich Wolf.

Gernold Hamel hat beste Preisausbeute

Im Einzelnen erreichten die Züchter des BZV "Ohmtalbote" die folgenden Ergebnisse: SG Alois und Diana Girschek, Homberg (29 Tauben gesetzt/ 6 Preise erzielt), SG Willi und Karl-Ludwig Sauer, Homberg (48/7), Gernold Hamel, Hei- mertshausen (52/32), was zugleich mit 61,5 Prozent Preisausbeute im Verhältnis zwischen der Anzahl der gesetzten Tiere und der erzielten Preise das beste Einzelergebnis innerhalb des Vereins und zugleich der gesamten Einsatzstelle bedeutete, Peter Antmansky, Nieder-Gemünden (55/23) sowie Maurice Manderbach, Elpenrod (5/1).

Die Züchter des BZV "Heimatliebe" erreichten mit ihren Tauben beim letzten Flug folgende Ergebnisse: Reinhard Wolf, Homberg (26/11), die SG Pfeil und Fischer, Deckenbach (47/21), Dieter Weber, Ober-Ofleiden (22/5), Heinrich Wolf, Homberg (53/27), was zugleich mit 50,9 Prozent Preisausbeute das beste Vereinsergebnis darstellte. Volker Schaaf, Heimertshausen (52/18), Thomas Gies, Lehrbach (52/4), SG Thomas und Stefan Weber, Ober-Ofleiden (42/7) sowie Lydia Korba, Homberg (14/12).

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare