Betriebe stellen sich künftigen Lehrlingen vor

Homberg (kli). Zu einem ersten Bewerbertag hatten jetzt die Ohmtalschule Homberg und die fünf heimischen Ausbildungsbetriebe AOK, Rewe, Stadtverwaltung Homberg, Kamax und Weber Feinmechanik eingeladen. Organisiert hatten dies die Lehrkräfte Ulrich Henning und Petra Ebert von der Ohmtalschule.

Homberg (kli). Zu einem ersten Bewerbertag hatten jetzt die Ohmtalschule Homberg und die fünf heimischen Ausbildungsbetriebe AOK, Rewe, Stadtverwaltung Homberg, Kamax und Weber Feinmechanik eingeladen. Organisiert hatten dies die Lehrkräfte Ulrich Henning und Petra Ebert von der Ohmtalschule. Seit zwei Jahren gibt es Gesprächsrunden mit Betrieben aus der Umgebung, um Schülern den Weg in den Beruf zu erleichtern. In diesem Rahmen waren die beteiligten Firmen der Meinung, dass man das Thema mit einem Bewerbertag vertiefen könnte. Am Donnerstag war es so weit. Die fünf Betriebe waren zum Teil mit Ausbildern und Auszubildende, Infomaterial und Werksstücken erschienen.

Die Schüler aus den Klassen 9H, eine Klasse 10H und zwei Klassen 10R konnten sich in Interessenbetriebe einwählen und an Gesprächsrunden teilnehmen. Sie mussten drei verschiedene Betriebe besuchen. Der Termin, so erklärten Schulleiter Carsten Röhrscheid und Lehrer Ulrich Henning, sei sinnvoll gewählt, da er mit dem Bewerbungszeitpunkt zusammentrifft.

Als positiv wurde empfunden, dass neben den Firmenvertretern Auszubildende dabei waren. Das Ziel des Bewerbertages war, sich im Umfeld von Homberg über das "Wie, Wo und Was" zu informieren. Ganz wichtig sei, dass die Schüler die Möglichkeiten bisher nicht kannten. Die Schule und die Firmen bemühten sich, passgenaue Ausbildungsplätze im Rahmen des Projektes "Schule und Betrieb" zu finden. Im Raum der Firma Kamax waren Lehrlingsausbilder Ewald Witt für die Wege Industriemechaniker/in, Zerspanungsmechaniker/in und Mechatroniker/in und Alexa Reimers für den Ausbildungsweg Industriekaufmann/ -frau verantwortlich.

Mit dabei waren noch sieben Auszubildende, die sich und ihren Berufsweg vorstellten und Auskünfte an die Schüler weitergaben. Ewald Witt stellte diese Möglichkeit als sehr positiv für die Schüler dar. Auf diesem Weg könnten sie mit den Auszubildenden in Kontakt treten und hätten weitere Möglichkeiten zur Berufsbeschreibung, zudem habe man Ansichtsmaterial wie Werkstücke mitgebracht. Frau Reimers hatte Infomaterial dabei und stellte die Bewerbung näher vor mit dem Bewertungsverfahren und den gewünschten Voraussetzungen für die technische und kaufmännische Sparte. Ewald Witt gab Auskunft über die Kamaxwerke selbst, man habe drei Produktionsstätten, zwei davon im Altkreis Alsfeld.

Man produziere hochfeste Verbindungselemente die in die ganze Welt geliefert und vor allen Dingen zum Auto- und Nutzfahrzeugebau eingebaut würden. In Homberg bestehen die Kamaxwerke seit 1955, in Alsfeld wurde 1970 mit der Produktion begonnen. Man bildet jährlich 25 bis 30 Lehrlinge aus. Die Ausbildungswege stellten Witt und Reimers für alle vier Ausbildungszweige vor. Igor Popp lernt Industriemechaniker und stand den Schülern Rede und Antwort. Die Fragen wurden überwiegend von Jungen, im kaufmännischen Bereich mehr von Mädchen gestellt. Kevin Teuber (10Rb) informierte sich über den Beruf des Industriemechanikers. Er meinte, dies komme seinen handwerklichen Interessen entgegen. Er fand den Bewerbertag sehr interessant. Auch Witt und Reimers zeigten sich mit den Ergebnissen zufrieden und bezeichneten den Bewerbertag als sehr guten Weg, mit Schülern in Kontakt zu kommen.

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