490 Besucher sind für Kauf des Schlosses, 52 dagegen

Homberg (rs). Am Sonntag besichtigten 1500 bis 2000 Menschen das Schloss Homberg. In einer Umfrage sprachen sich 490 für den Kauf des Schlosses durch die Stadt aus, dagegen votierten nur 52 Besucher.

Homberg (rs). Ein eindeutiges Votum aus dem Kreis der Besucher vom ersten Tag des offenen Schlosses am Sonntag liegt jetzt vor: 490 Personen sprachen sich demnach für einen Kauf des Schlosses und des rund 40000 Quadratmeter großen Areals aus, lediglich 52 dagegen. Das teilte am Montag Hauptamtsleiter Markus Haumann mit. Mit diesen Zahlen wird noch der Eindruck verstärkt, der sich in dem Schlosszimmer mit den Pro- und Kontrakarten aufdrängte: Die Zahl der Kauf-Kritiker ist offensichtlich in der Minderheit. Zumindest unter den Bürgern, die das Schloss besucht haben und bereit waren, eine Unterschrift für oder gegen den Kauf zu leisten.

Nach Einschätzung aus dem Rathaus werden am ersten schlossoffenen Sonntag zwischen 1500 und 2000 Bürger auf den Berg gekommen sein. Am kommenden Sonntag wird es eine Wiederholung des Angebotes zwischen 11 und 17 Uhr geben, dafür soll noch die Zahl der zugänglichen Räume erhöht werden.

So wird das sogenannte Hartmannhaus unterhalb des Schlosstores geöffnet, das bis kurz nach der Jahrtausendwende noch bewohnt war, die ehemaligen Stallungen sollen besser zugänglich werden, und auch der Saal unter dem Dach dieses Gebäudes soll auf mehrfache Nachfrage der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen.

Die passenden Möbel in den drei Schlosscafes stammten übriges zum einen aus dem städtischen Weinkeller unterhalb des Rathauses und zum anderen aus einer leerstehenden gastronomischen Immobilie neben dem Rathaus. Wegen des am kommenden Sonntag erweiterten Angebotes und den kulturellen sowie historischen Vorträgen steht zu erwarten, dass sich Ende der Woche wohl auch wieder einige der Besucher einfinden werden, die bereits am vergangenen Sonntag auf dem Berg waren.

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