+
Trotz des Dauerregens beobachten zahlreiche Zuschauer die Übung.

Kein Wassermangel

Beim Stadtfeuerwehrtag Wasser aus Wolken und Hydranten

  • schließen

Die Großübung zum Homberger Stadtfeuerwehrtag war eine in jeder Hinsicht nasse Angelegenheit. Dem Dauerregen fielen dann auch die Jugendwettkämpfe zum Opfer.

Wassermangel war am Samstag kein Thema bei der Großübung zum Stadtfeuerwehrtag. Es strömte nicht nur bei der Feuerwehr wie vorgesehen aus den Schläuchen, das Nass kam den ganzen Tag ohne Pause von oben. Trotzdem hatten sich etliche Zuschauer nicht abhalten lassen, unterm Regenschirm den Schauangriff auf das zu "löschende" Objekt zu verfolgen. Bei einer Kindergeburtstagsparty sollte es zum Unglück gekommen sein. Kinder hatten in der nahen Scheune mit Feuer gezündelt, die Familie Magel hatte für den Übungszweck ihr Anwesen bereitgestellt. Da die Kinder nicht rechtzeitig aus der Scheune laufen konnten, rückten Atemschutzträger an, um sie zu retten. Anschließend wurden die "verletzten"

Kinder vom DRK-Ortsverein Homberg an einer Sammelstelle versorgt. Die Feuerwehr aus Schadenbach war nach der Alarmierung als erste ausgerückt, um die Wasserversorgung aufzubauen und den Löschangriff zu starten. Kurze Zeit später rückte auch die Homberger Stützpunktfeuerwehr aus. Hier kam die Drehleiter zum Einsatz, die erst kürzlich für rund 50 000 Euro generalüberholt wurde.

"Das hat sich gelohnt," meinte Bürgermeisterin Claudia Blum. Neben Stadtbrandinspektor Thomas Stein verfolgte Kreisbrandinspektor Sven Holland aufmerksam das Geschehen, die Leitung vor Ort hatte Schadenbachs Wehrführer Jens Gemmer. Anschließend gab es eine Übungsnachbesprechung, bevor am Abend zur Musik im Zelt gefeiert werden konnte. Der am Morgen geplante Wettkampf der Jugendfeuerwehren wurde wegen des schlechten Wetters abgesagt.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare