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Die Laboranten mit Prof. Klaus-Peter Ebke am Forschungszentrum Neu-Ulrichstein. FOTO: PM

Aufwendiger Pflanzenschutz

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Homberg(pm). Die duale Berufsausbildung zum Biologielaboranten verläuft parallel im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule und dauert dreieinhalb Jahre. Ein Blick in die Ausbildungsordnung zeigt, wie umfangreich die Ausbildungsanforderungen vor allem in den Gebieten Biologie und Chemie sind.

Um die Breite der Ausbildungsinhalte abzudecken, wurde daher schon vor einiger Zeit eine Ausbildungskooperative zwischen dem Landesbetrieb Hessisches Landeslabor (LHL) (Gießen), dem hessischen Landesprüfungs- und Untersuchungsamt im Gesundheitswesen (Dillenburg) und der Mesocosm GmbH am FNU in Homberg begonnen.

Die Auszubildenden des Instituts für Gewässerschutz und des hessischen Landeslabors (Gießen) besuchten im Herbst vergangenen Jahres eine Ausbildungseinheit im Bereich Blutuntersuchungen (Hämatologie) in Dillenburg. Das Landeslabor in Gießen wiederum bietet Ausbildungen und Schulungen für die Azubis beispielsweise in den Bereichen Gewebekunde (Histologie) und Zellkulturtechnik an. Dieses Jahr besuchten die Azubis aus Gießen und Dillenburg einen dreitägigen Kurs "Einführung in die Ökotoxikologie" am FNU, ein weiterer Kurs fand Ende Februar statt. Das Fachgebiet der Ökotoxikologie war den Azubis bislang unbekannt. Die Azubis gingen den Kurs mit viel Motivation und Spaß an. Sie erlernten theoretisch und auch praktisch, welche umfangreichen Versuche im Labor als auch im Freiland unternommen werden müssen, um ein Pflanzenschutzmittel zuzulassen. Man wurde sich schnell einig, dass mindestens ein weiterer Kurs die Ausbildung bereichern würde.

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