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Die Kirchen blieben am Sonntag geschlossen. Stattdessen versammelten sich evangelische Christinnen und Christen der Region außerhalb der Kirchenmauern und über die Gemeindegrenzen hinweg bei einem gut besuchten Openair-Gottesdienst. (Foto: pm)

Auftakt für Sommerkirche war gut besucht

Homberg-Ober-Ofleiden (pm). Von Ohrwürmern, die sich im Kopf festsetzen, die nerven, Rätsel aufgeben oder die Erinnerungen auslösen: davon handelte die humorvolle Predigt, die Vikar Stefan Geil am Sonntag bei der ersten Sommerkirche in diesem Jahr hielt.

Auf dem Außengelände der alten Ober-Ofleidener St. Martins Kirche hatten MitarbeitInnen und KonfirmandInnen der Gemeinde Kirmesbänke und einen improvisierten Altar aufgestellt und hießen neben den eigenen Gemeindegliedern auch Gäste aus Homberg, Höingen, Deckenbach, Schadenbach, Gontershausen, Haarhausen und Nieder-Ofleiden willkommen.

Gut gelaunt auf Kirchenwiese

Dort blieben an diesen Tag die evangelischen Kirchen geschlossen. Stattdessen versammelten sich die evangelischen Christinnen und Christen der Region außerhalb der Kirchenmauern und über die Gemeindegrenzen hinweg bei einem gut besuchten Openair-Gottesdienst. In seiner Predigt legte der junge angehende Pfarrer in Anlehnung an ein Jesaja-Wort dar, "dass unser Gott so ein Lied, ein Ohrwurm in unserem Leben sein möchte, der uns in unseren fröhlichen Tagen, aber auch in unseren Krisenzeiten als Lebenslied begleiten möchte".

Natürlich wurden auch echte Ohrwürmer gesungen, unter anderem der Irische Segen und Geh aus, mein Herz, und suche Freud. Die Lieder wurden von Annemarie Seibert am Keyboard begleitet. Nach dem Gottesdienst blieben die Gottesdienstbesucherinnen und -besucher noch gutgelaunt auf der Kirchenwiese beisammen und wurden aufmerksam mit Grillwürstchen und Getränken bewirtet. Ein herzlicher Dank galt besonders der Küsterfamilie Stock für die perfekte Organisation. Die nächsten Sommerkirchen in der Region sind am 13. Juli (10 Uhr) auf dem Schlossgelände in Homberg und am 24. August (18 Uhr) an der Grillhütte in Schadenbach.

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