Am 11. Juni kann das 3-D-Kino starten, im neuen Jugendzentrum saßen Cornelius Klein, Bürgermeister Dören und Markus Haumann 3-D-bebrillt mit Vertreterinnen der Jugendgruppe Ohmega schon mal Probe. 	(jol)
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Am 11. Juni kann das 3-D-Kino starten, im neuen Jugendzentrum saßen Cornelius Klein, Bürgermeister Dören und Markus Haumann 3-D-bebrillt mit Vertreterinnen der Jugendgruppe Ohmega schon mal Probe. (jol)

3-D-Kino mit Freunden im Homberger Jugendzentrum

Homberg (jol). Darauf haben die Jugendlichen fast zwei Jahre hingearbeitet: Das eigene Jugendzentrum. Schön sieht es aus, was die 16-köpfige Truppe im Obergeschoss des Alten Amtsgerichts geschaffen hat.

Ein 3-D-Kinoraum, ein Spiele-Café mit rundem Tisch, ein Tischkicker und die Küche sind selbst gestrichen und mit Spenden-Möbeln hergerichtet worden. Stolz präsentierten am Donnerstag Laura Deeg, Sarah-Marie Hilgert, Edda Bisanz und Johanna Peter für die Jugendgruppe »Ohmega« gemeinsam mit Cornelius Klein vom Familienzentrum, Bürgermeister Prof. Béla Dören und Markus Haumann (Verwaltung/Schloss-Patrioten) ihr neues Domizil.

Am 11. Juni werden die Räume mit Feier und Ausstellung eingeweiht, dann sind auch die letzten Arbeiten abgeschlossen. So muss noch das alte Badezimmer der bisherigen Mietwohnung zur Toilettenanlage umgerüstet werden. Lichte, große Räume warten darauf, von weiteren jungen Leuten belebt zu werden. Ab Juni soll Freitag- und Samstag-Abend geöffnet sein. An Sonntagen sollen 3-D-Filme in Kooperation mit der Kirchengemeinde Ober-Ofleiden laufen. Am Dienstag bietet Klein dann auch für jüngere Kinder Spielespaß und Betreuung an. Eine Wii-Konsole, Spiele und eine Popcorn-Maschine runden das Angebot ab.

Dören war sehr zufrieden mit dem schönen Ergebnis der Mühen. Das Zentrum wird von der Jugendgruppe in Eigenregie geführt. Sie besteht seit rund zwei Jahren, »Ohmega« hat Angebote bei Ferienspielen gemacht, beim Schlossfest geholfen und das Kinder-Halloween am Schloss gestaltet. Wie Dören erläuterte, war bereits seit längerem ein Jugendtreff im Alten Amtsgericht vorgesehen. So haben Jugendliche zunächst zwei Räume im Erdgeschoss renoviert, die dann aber der Diakoniestation zugeschlagen werden mussten. Denn sie sind barrierefrei zu erreichen. Als Ersatz bekam die Jugendgruppe schöne Räume im Obergeschoss.

Der Umbau verzögerte sich wegen der Auflagen, um Brandschutz und Sicherheit zu gewährleisten. Zudem war eine Wand komplett zu sanieren, die feucht war. Haumann führte an, dass man die Jugendlichen auch deshalb bei der Renovierung eingebunden hat, weil sie dann gut auf die selbst gestalteten Räume achten. Die Materialien wie Vorhänge und Farbe hat die Stadt beigesteuert. Das Mobiliar ist gespendet worden, so stehen in der Küche Schränke im Stil »Gelsenkirchener Barock« neben einer Theke aus Kiefernholz. Ergebnis ist eine gemütliche Mischung.

Im Keller des Gebäudes sind lautere Aktivitäten vorgesehen, er soll von Sportgruppen und Bands genutzt werden. Für den laufenden Betrieb muss noch ein Budget geschaffen werden, so Dören. Aber am wichtigsten ist den jungen Frauen, dass sie nun einen eigenen Raum haben, um sich im Freundeskreis zu treffen. Das ist gerade in Zeiten wichtig, wenn die jungen Erwachsenen jemanden brauchen, der für sie da ist.

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