Teilnehmer der Demonstration am Sonntag, sie forderten den Erhalt des Dannenröder und Maulbacher Waldes und einen sofortigen Stopp beim Autobahnbau. FOTIO: KS
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Teilnehmer der Demonstration am Sonntag, sie forderten den Erhalt des Dannenröder und Maulbacher Waldes und einen sofortigen Stopp beim Autobahnbau. FOTIO: KS

Autobahnbau

2000 rufen bei Demo am Waldrand "Danni bleibt"

  • Kerstin Schneider
    vonKerstin Schneider
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Bei einer Demonstration sind am Sonntagmittag rund 2000 Menschen nach Dannenrod geströmt, um für den Erhalt des Waldstücks zu demonstrieren, das für die Autobahn 49 gefällt werden soll.

Die Teilnehmer der Demonstration kamen aus ganz Deutschland. Die Polizei fing die Autofahrer schon weit vor dem Dorf ab und leitete den Verkehr auf ausgewiesene Parkplätze um. Viele der angereisten Demonstranten trugen Transparente mit Aufschriften wie "Kein Grad mehr" oder "Danni bleibt." Einige hatten sich in Baumkostüme gehüllt, viele Eltern mit Kindern waren unter den Teilnehmern. Auf der Bühne hinter der Mahnwache nahe des alten Sportplatzes sprachen dann BUND-Bundesvorsitzender Olaf Bandt, Barbara Schlemmer und Susanne Gellert vom Aktionsbündnis "Keine A49", Michael Müller für die Naturfreunde Deutschlands, eine Vertreterin von Fridays for Future, Christoph Bautz von Campact, Otto Wack für die Schutzgemeinschaft Vogelsberg und ein Vertreter des Waldcamps, denn der Dannenröder Forst ist aktuell von rund 150 Aktivisten in verschiedenen Baumdörfern besetzt.

BUND-Vorsitzender Olaf Bandt forderte einen umgehenden Baustopp für die Arbeiten an der Autobahn. "Dieser Wald braucht unsere Nothilfe," sagte er. In Zeiten des Klimawandels dürfe es keine neuen Autobahnen geben.

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