20-Jähriger aus Wuppertal stirbt nach Unfall

Homberg (ks). Nach einem schweren Unfall auf der Landstraße zwischen Büßfeld und Homberg ist am Montag Nachmittag ein 20 Jahre alter Mann verstorben.

Ein 30-jähriger Fahrer wurde leicht verletzt. Der Insasse des Fiat-Kastenwagens aus Wuppertal und der 30-jährige Lenker des Kleinbusses mit Mainzer Kennzeichen (das Fahrer kommt aus der Gemeinde Gemünden-Felda) waren frontal zusammengestoßen.

Die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Homberg mussten den Fahrer des Kastenwagens aus dem Wrack schneiden. Im Rettungswagen wurde versucht, den zunächst schwerst verletzten Mann für den Transport im Rettungshubschrauber zu stabilisieren, der bereits gelandet war. Dann wurde der 20-Jährige allerdings im Auto in die Marburger Uni-Klinik gebracht, wo er wenig später starb. Der 30-jährige Fahrer des Kleintransporters mit Schulbusaufkleber aus Gemünden trug leichtere Verletzungen davon. Über die Unfallursache konnten zunächst noch keine Angaben gemacht werden. Möglicherweise - das war aber nur Spekulation – könnte der Fahrer des weißen Kastenwagens zu schnell gewesen, die Kontrolle verloren haben und frontal in den Kleinbus gefahren sein.

An die Unfallstelle kamen zwei Gutachter zur Klärung des Unfallherganges und der Ursache gerufen. Die Landesstraße war über zwei Stunden voll gesperrt. Viele ortskundige Fahrer kehrten um, andere wie Lkw-Fahrer, die die Kamax beliefern, waren zu längeren Wartezeiten gezwungen. Der Unfall hatte sich gegen 13.50 Uhr ereignet. Relativ schnell waren wegen der Nähe zum Stützpunkt und zur Firma Kamax, wo einige Helfer arbeiten, 17 Feuerwehrleute für die Bergungsarbeiten zur Stelle. Stadtbrandinspektor Peter Pfeil leitete den Einsatz. Polizeibeamte, Notarzt und Rettungssanitäter vervollständigten das Team der Helfer. Es entstand hoher Sachschaden.

Das könnte Sie auch interessieren

Mehr zum Thema

Kommentare