Hilfe für Schwangere und junge Eltern

  • VonRedaktion
    schließen

Vogelsbergkreis (pm). Was sind die gemeinsamen Ziele im Netzwerk »Frühe Hilfen«? Und woran erkennen Familien, dass die Zusammenarbeit funktioniert? An diesen und weiteren Fragestellungen arbeiten derzeit die Akteure des Netzwerks regelmäßig, um ihr Angebot für Schwangere und Eltern von Kleinkindern zu verbessern. Seit dem Start des Vogelsberger Netzwerks Frühe Hilfen im Herbst 2013 wurden schon 548 Familien durch die Arbeit unterstützt.

Vortrag von Jörg Fischer

Jugenddezernent Jens Mischak begrüßte kürzlich zahlreiche Vertreter von Institutionen, die gekommen waren, um den Vortrag des Erfurter Professors Dr. Jörg Fischer mit dem Titel »Netzwerke Frühe Hilfen verstehen, koordinieren und fortentwickeln« zu hören und um Anregungen für ihre Arbeit vor Ort zu bekommen.

Die Phase des Aufbaus ist mittlerweile abgeschlossen, und die Arbeit der Frühen Hilfen ist gut angelaufen«, leitete Mischak in die Thematik ein, »jetzt geht es darum, die Zusammenarbeit zum Wohle der Familien auszugestalten und zu optimieren. Dazu wünsche ich Ihnen spannende neue Erkenntnisse und ein gutes Gelingen Ihrer Arbeit.«

Zum Netzwerk Frühe Hilfen gehören freie Träger der Jugendhilfe, (Schwangeren-)Beratungsstellen, Familienkinderkrankenschwestern, DRK, Kindertagesstätten, Kinderärzte, Hebammen und die Frühförderstelle - insgesamt mehr als 50 Vertreter von Institutionen oder Einzelpersonen. Die Angebote umfassen sowohl allgemeine als auch spezifische Hilfen für besondere Problem- und Lebenslagen von Schwangeren und Familien mit Kindern bis drei Jahren.

Die gemeinsamen Ziele sind inzwischen gefunden: Schwangere sollen die benötigte Hilfe und Unterstützung erhalten, Eltern werden bei der Erziehung und Bildung beraten, damit ihre Kinder gesund aufwachsen können. »Um das zu erreichen, müssen wir alle uns untereinander kennen und wissen, wer im konkreten Fall die passende Person ist, die weiterhelfen kann«, sagte Anna Pillasch, die Koordinatorin der Frühen Hilfen. Und damit wäre dann auch die zweite Frage beantwortet: Familien erkennen an kurzen Wegen zur individuellen Lösung, dass das Netzwerk funktioniert.

Weitere Informationen dazu gibt es unter www.familienservice-vogelsbergkreis.de.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare