Bäume an Straßen werden gefällt

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Vogelsbergkreis (pm). Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, wird Hessen Mobil in den nächsten Wochen an den Straßenrändern der Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Vogelsbergkreis Gehölzpflegearbeiten und Baumfällungen vornehmen. Alle Fällungen und Pflegemaßnahmen wie zum Beispiel der Gehölzrückschnitt oder die Wiederherstellung des Lichtraumprofiles sind mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt. Bis spätestens Ende Februar 2019 werden neben Totholzentnahme auch durch Pilzbefall geschwächte Bäume gefällt. Weitere Ursachen sind sogenannte Anfahrschäden oder eine natürliche Überalterung.

Vogelsbergkreis (pm). Um die Verkehrssicherheit zu erhöhen, wird Hessen Mobil in den nächsten Wochen an den Straßenrändern der Autobahnen, Bundes-, Landes- und Kreisstraßen im Vogelsbergkreis Gehölzpflegearbeiten und Baumfällungen vornehmen. Alle Fällungen und Pflegemaßnahmen wie zum Beispiel der Gehölzrückschnitt oder die Wiederherstellung des Lichtraumprofiles sind mit der Unteren Naturschutzbehörde abgestimmt. Bis spätestens Ende Februar 2019 werden neben Totholzentnahme auch durch Pilzbefall geschwächte Bäume gefällt. Weitere Ursachen sind sogenannte Anfahrschäden oder eine natürliche Überalterung.

Seit etwa zwei bis drei Jahren tritt in manchen Regionen vermehrt das sogenannte Eschentriebsterben auf. Dabei handelt es sich um Eschen, die bereits durch eine sich in der Fläche ausbreitende Pilzinfektion geschädigt sind. Bislang gibt es keine nachhaltig wirksame Methode zur Bekämpfung der Pilzinfektion.

Die dadurch langsam absterbenden Bäume müssten aus Gründen der Verkehrssicherheit nach und nach gefällt werden. Hessen Mobil sieht für jeden gefällten Baum die Nachpflanzung von zwei neuen Bäumen vor. 2010 wurde ein Pilz, das Falsche Weiße Stengelbecherchen (Hymenoscyphus pseudoalbidus), als Verursacher des Eschentriebsterbens identifiziert. Er bildet im Sommer auf den am Boden liegenden vorjährigen Blattspindeln unscheinbare Fruchtkörper aus. Die Infektion erfolgt ausschließlich über die Sporen. Befallenes Holz ist dagegen nicht infektiös.

Dieser Pilz hat zum Absterben vieler junger Eschen geführt, die aus Gründen der Waldhygiene vorzeitig entnommen wurden, auch um weitere Wertverluste zu vermeiden. Die Grünflächen entlang Hessens Straßen sind um fast die Hälfte größer als die eigentlichen Fahrbahnflächen. Der erforderliche Aufwand für Gehölzpflegearbeiten ist daher so groß, dass neben den Autobahn- und Straßenmeistereien auch zusätzlich Fachfirmen mit den Arbeiten beauftragt sowie Spezialgeräte gemietet werden.

Um die Mitarbeiter der Autobahn- und Straßenmeistereien sowie aller beauftragten Fachfirmen, die sich während der Schnittmaßnahmen im unmittelbaren Straßenraum aufhalten, nicht zu gefährden, bittet Hessen Mobil alle Verkehrsteilnehmer besonders aufmerksam zu fahren. Die notwendigen Arbeiten könnten weitestgehend über halbseitige Fahrbahnsperrungen mit Vorfahrtregelung oder Signalregelung erfolgen. Gegebenenfalls seien zeitweilige Sperrungen mittels kurzfristigem Anhalten des Verkehrs aus Gründen der Verkehrssicherheit geboten.

Mehr Informationen zu Hessen Mobil unter www.mobil.hessen.de.

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