Das Ehrungsbild zeigt (v. l.) Beigeordneten Peter Gabriel, Wehrführer Dennis Schneider, Vorsitzenden Jürgen Köhl, die 2. Wehrführer David Jensen und David Laubinger, Wilfried Brück (25 Jahre), die neuen Mitglieder der Einsatzabteilung, Manuel Schneider und Felix Silvester Gail, sowie die Lehrgangsteilnehmer Jörg Wittchen, Lena Reitz und Ramon Diedrich. FOTO: EVA
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Das Ehrungsbild zeigt (v. l.) Beigeordneten Peter Gabriel, Wehrführer Dennis Schneider, Vorsitzenden Jürgen Köhl, die 2. Wehrführer David Jensen und David Laubinger, Wilfried Brück (25 Jahre), die neuen Mitglieder der Einsatzabteilung, Manuel Schneider und Felix Silvester Gail, sowie die Lehrgangsteilnehmer Jörg Wittchen, Lena Reitz und Ramon Diedrich. FOTO: EVA

Herausforderung Flächenbrand

  • vonHannelore Diegel
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Gemünden-Burg-Gemünden(eva). "Es war ein ereignisreiches und arbeitsreiches Jahr", so der Vorsitzende der Feuerwehr, Jürgen Köhl, bei der Jahreshauptversammlung im Saal der Gaststätte "Am Felsenkeller". Nach fünf Neuzugängen hat der Verein 204 Mitglieder. Im Rahmen der Kulturwochen waren Mitglieder bei der Bewirtung beim "Tag der offenen Burg und Kirche" aktiv und man präsentierte sich im Juni beim Tag der Vereine. Die Wehr war beim Homberger Stadtfeuerwehrtag sowie beim Feuerwehrfest in Ermenrod und beim Brunnenfest in Bleidenrod. Während die mit der Burschenschaft veranstaltete Kirmes wieder ein Erfolg war, hatte die Resonanz beim Sonnenwendfeuer enttäuscht.

Zuvor habe man bei schweißtreibenden Temperaturen Bäume herbeigefahren und aufgestellt. Da im Jahr zuvor die Resonanz auch schon zu wünschen übrig ließ, wurde innerhalb der Vereinsrunde beschlossen, in diesem Jahr kein Sonnwendfeuer zu veranstalten. Aufwand und Ertrag stünden in keinem Verhältnis. "Damit wird es wohl die zweite traditionelle Veranstaltung nach dem Kinderfasching, die es nicht mehr geben wird", bedauerte der Vorsitzende. Köhl informierte weiter, dass die Feuerwehr der "Fördergemeinschaft 750 Jahre Burg-Gemünden" beitritt. Für die vorgesehene Anschaffung eines Mannschaftstransportfahrzeuges werden 6000 Euro zur Verfügung gestellt. Mit der Burschenschaft wird wieder die Kirmes ausgerichtet. Im Oktober übernimmt die Feuerwehr erstmals das traditionelle Salzekuchenbacken.

Wehr erhält 19 Digitalpager

Der Einsatzabteilung gehören 34 Aktive an, so Wehrführer Dennis Schneider. Als großen Fortschritt bezeichnete er die Ausstattung der Gemündener Wehren mit 72 Pagern, von denen die Burg-Gemündener 19 Stück erhielten.

Insgesamt fanden 23 Übungen statt. Schneider lobte den guten Übungsbesuch im Allgemeinen und im Besonderen Tom Reitz und Jörg Wittchen.

Es gab 20 Einsätze, die sich in zwölf technische Hilfeleistungen, sieben Brände und einen Fehlalarm aufgliedern. Der Wehrführer erwähnte besonders die Bekämpfung eines Kaminbrandes in Elpenrod, eines Flächenbrandes in Nieder-Gemünden und den immer wieder aufflammenden Wald- und Flächenbrand in der Kirschenallee im September, ein Feuer bei der Firma Seipp und Kehl sowie einen Saunabrand.

Insbesondere bei der Brandserie in der Kirschenallee, wo es galt, eine große Waldfläche abzulöschen, seien die Wasserversorgung und die Nachlöscharbeiten eine besondere Herausforderung gewesen, da das Gelände außerhalb des Ortes liegt. Verschiedene Mitglieder haben wieder erfolgreich Lehrgänge besucht.

Per Handschlag wurden Manuel Schneider und Felix Silvester Gail in die Einsatzabteilung übernommen und Burkhard Stein nach Erreichen der Altersgrenze nach 41 Jahren aktivem Feuerwehrdienst aus der Einsatzabteilung verabschiedet. Kassenwart Jannick Jux informierte über Einnahmen und Ausgaben. Mirko Justus und Hans-Jürgen Becker hatten die Kasse geprüft. Kassenprüfer für das laufende Jahr sind Hans-Jürgen Becker und Jürgen Schönhals.

Für 25-jhrige Mitgliedschaft wurde Wilfried Brück geehrt. Ebenso gehören Klaus-Dieter Gustke, Gerhard Fleischhauer sowie Claudia und Godehard Scheer der Feuerwehr seit 25 Jahren an.

Fehlender Nachwuchs macht Sorge

In ihren Grußworten sprachen auch der stellvertretende Gemeindebrandinspektor Dennis Schneider und Gemeindevorstandsmitglied Peter Gabriel das ereignisreiche letzte Jahr an und dankten den Aktiven für ihren Einsatz. Deshalb sei auch die Gemeinde bereit, die Feuerwehren in jeder Hinsicht zu unterstützen. Beide sprachen auch das Nachwuchsproblem in den Jugendfeuerwehren an. Hier gelte es, noch mehr Initiativen zu ergreifen.

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