Wildbret ist gesund und liebevoll angerichtet auch ein Augenschmaus. FOTO: DJV
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Wildbret ist gesund und liebevoll angerichtet auch ein Augenschmaus. FOTO: DJV

Gutes Wildfleisch aus der Region

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Vogelsbergkreis(pm). Um die Wiederbewaldung der großen Schadensflächen im Wald zu unterstützen, hat das hessische Umweltministerium den Beginn der neuen Jagdzeit auf Anfang April vorverlegt, teilt das Forstamt Schotten mit. Zum Schutz der gerade gepflanzten Bäumchen vor zu hohem Verbiss durch Rehe und Hirsche werden jetzt vor allem Jungtiere aus dem Vorjahr erlegt. Bei Wildschweinen kommt als Grund für eine verstärkte Bejagung die Verhinderung des Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest hinzu.

Mit dieser Bejagung erzeugen die Jäger des Forstamtes Schotten zugleich ein hochwertiges Lebensmittel in Bio-Qualität, das aus der unmittelbaren Umgebung stammt und auf denkbar kürzestem Weg frisch zu den Verbrauchern gelangt.

Absatz beleben

Durch die Corona-Krise ist der Absatz des Wildfleischs über Hotels, Gaststätten und den Wildhandel deutlich eingeschränkt und dieses Produkt zurzeit deutlich günstiger zu erhalten als üblich, informiert Jagdleiter Martin Menke vom Forstamt Schotten.

Bis auf Weiteres bietet das Forstamt Schotten ganze Stücke zum Pauschalpreis an: Rehwild: 25 Euro, Schwarzwild: 15 Euro bis 20 Kilogramm und 40 Euro ab 21 Kilogramm, Rotwild für zwei Euro das Kilogramm.

Das Forstamt hofft dadurch vor allem auf eine Belebung des Absatzes direkt an Privatkunden. Das zarte und gesunde Fleisch eigne sich auch sehr gut zur Zubereitung auf dem Grill, sagt Menke.

Die Abgabe erfolge direkt aus den gekühlten Wildkammern des Forstamtes in ganzen Stücken.

Bestellungen nimmt im Forstamt Schotten H. Ling unter Rufnummer 0 60 44/96 16-13 (bis 15 Uhr) entgegen.

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