Wolfgang Dennhöfer FOTO: GKM
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Wolfgang Dennhöfer FOTO: GKM

Gutachten prüfen lassen

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Vogelsbergkreis(pm). Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland bewertet die Pressemitteilung der Planungsgesellschaft DEGES zu Risiken der A 49 für die Grundwassergewinnung "als unseriösen Versuch zur Beeinflussung der Öffentlichkeit". Dr. Wolfgang Dennhöfer, Sprecher des BUND im Vogelsbergkreis fordert das vom Gesetz vorgesehene Beteiligungsverfahren: "Die DEGES muss sich dem gesetzlich geregelten Beteiligungsverfahren stellen. Dann wird das Gutachten geprüft, und danach lässt sich beurteilen, wie problematisch die Planung ist. Wenn die DEGES ihrer Planung nun selbst eine Unbedenklichkeitsbescheinigung ausstelle, dann ist dies alles andere als überzeugend."

Der Umweltverband erinnert daran, dass der Geschäftsführer des Zweckverbandes der Mittelhessischen Wasserwerke (ZMW), Karl-Heinz Schäfer, die zum Bau vorgesehene Trasse als die aus wasserrechtlicher Sicht ungünstigste bewertet habe, die zur Debatte standen. Dieser Tage sei er in einem Bericht der "Hessenschau" zum Weiterbau der A 49 mit dem Satz zitiert worden: "Für die mittelhessische Wasserversorgung wird das wie eine Operation am offenen Herzen."

Die Planung zum Weiterbau der A 49 zwischen Stadtallendorf-Nord und der A 5 am Ohmtaldreieck bei Gemünden werde allen Anforderungen der Europäischen Wasserrahmenrichtlinie gerecht, hatte die DEGES verlauten lassen.

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