Die Initiatorinnen (v. l.) Isolde Döller, Marianne Schlosser, Elke Horst und Helga Horst auf dem Friedhof in Ruppertenrod mit der Grablaterne. FOTO: SF
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Die Initiatorinnen (v. l.) Isolde Döller, Marianne Schlosser, Elke Horst und Helga Horst auf dem Friedhof in Ruppertenrod mit der Grablaterne. FOTO: SF

Grablicht für Urnenfeld gespendet

  • vonJutta Schuett-Frank
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Mücke-Ruppertenrod(sf). Heute gehören Friedhöfe nicht nur zu den Ruheorten für Verstorbene, sondern sie nehmen auch die Funktion einer Begegnungsstätte und Ruheoase ein. Zudem gibt es einen deutlichen Wandel in der Bestattungskultur. In den vergangenen Jahren nahm die Zahl der Urnenbestattungen und der Rasenurnen- sowie Rasengrabbestattungen deutlich zu. Weil auf die Rasengräber keine Blumentöpfe oder Erinnerungsgegenstände abgelegt werden dürfen, hat man beispielsweise in Ruppertenrod einen Gedenkstein platziert. Dort können dann Erinnerungsblumen abgestellt werden.

Der evangelische Frauenkreis hat nun dafür gesorgt, dass der Gedenkstein ansprechend aufgewertet werden konnte. Der Frauenkreis bestand vor der Corona-Pandemie nur noch aus wenigen älteren Damen, und mittlerweile hat sich der Kreis auch aufgelöst. Das verbliebene Restgeld sollte sinnvoll investiert werden.

So hat der Frauenkreis bei Benjamin Biedenkopf (Grabsteine Büttner aus Groß-Eichen) ein Grablicht bestellt, und dieses wurde nun kürzlich montiert. Vielleicht wird die Kerze später noch durch eine Solarkerze ersetzt. Stellvertretend für den Evangelischen Frauenkreis waren Marianne Schlosser, Helga Horst, Elke Horst und Isolde Döller bei der Montage dabei.

Die Erinnerungsgrabstätte ist ein deutliches Symbol dafür, dass die Verstorbenen weder in der Gemeinschaft der Familie noch allgemein in der Gesellschaft vergessen sind.

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