Rund 40 Frauen und Männer aus den Kirchengemeinden Ulrichstein und Feldkrücken gestalten das Programm. FOTO: AU
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Rund 40 Frauen und Männer aus den Kirchengemeinden Ulrichstein und Feldkrücken gestalten das Programm. FOTO: AU

Gottvertrauen in der Not

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Ulrichstein(pm). "Steht auf und geht!" So lautete das Motto des Weltgebetstages, der am Freitagabend mit einem Abendgottesdienst in der evangelischen Kirche gefeiert wurde. Das Motto hatten rund 40 Frauen und Männer aus den Kirchengemeinden Ulrichstein und Feldkrücken schon viele Wochen vorher übernommen und in zahlreichen Vorbereitungstreffen und Chorproben diesen besonderen Gottesdienst vorbereitet. In Bildern, Liedern, Texten und Gebeten wurde eine Brücke geschlagen nach Simbabwe.

Briefe über Glauben und Schicksalsschläge

Besonders eindrücklich wurde die Gottesdienstgemeinde durch Briefe aus dem südafrikanischen Land gedanklich in diese andere Welt mitgenommen. Die Briefe erzählten von Leid und Not, aber auch von Freude und Gottvertrauen, genau wie die persönlichen Erzählungen von Frauen aus den Kirchengemeinden Ulrichstein und Feldkrücken, die von eigenen Schicksalsschlägen berichteten und davon, wie sie durch ihren Glauben und die Hilfe anderer Menschen aus tiefen Krisen wieder herausgefunden haben.

Zum Abschluss des bewegenden Gottesdienstes dankte Pfarrerin Antje Armstroff in der Kirche den zahlreichen Mitwirkenden für das große Engagement bei den Vorbereitungen. "Gemeinde lebt vom Mitmachen, und wie schön das sein kann, das hat man heute Abend gespürt." Ihr besonderer Dank galt dabei der Organisatorin Marion Appel, die über Monate hinweg die Fäden der Vorbereitung und Durchführungen in ihren Händen hielt, sowie Annette Keil für die Leitung des Projektchores und des Chores der Kindergottesdienstkinder.

Nur am Ende des besonderen Gottesdienstes schien das Motto "Steht auf und geht!" fast vergessen - denn gehen wollte zunächst niemand. Fast 100 Menschen von Jung bis Alt tummelten sich noch lange nach dem Gottesdienst in der Kirche rund um das Buffet mit Spezialitäten aus dem afrikanischen Simbabwe und redeten über Gott und die Welt. Ein passender Abschluss für ein gelungenes Fest.

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