Zu den in der Kirchengemeinde Bobenhausen mit Krippen bestückten Gotteshäusern gehört auch die Kirche von Kölzenhain. FOTO: SF
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Zu den in der Kirchengemeinde Bobenhausen mit Krippen bestückten Gotteshäusern gehört auch die Kirche von Kölzenhain. FOTO: SF

Gotteshäuser mit Krippen bestückt

  • vonJutta Schuett-Frank
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Ulrichstein-Bobenhausen(sf). Die traditionellen Weihnachtsgottesdienste und Feiern fielen in diesem Jahr der Pandemie zum Opfer. So wurden allenthalben neue Wege bestritten, um gleichwohl das Fest von der Geburt von Jesus Christus allgemein begreiflich zu machen.

Die Krippenspiele fanden zwar nicht statt. Doch die Kirchengemeinde Bobenhausen mit ihren Gemeinden Wohnfeld, Ober-Seibertenrod, Kölzenhain und Höckersdorf lud die Familien zu einem Krippenspiel der anderen Art ein. Die Gotteshäuser waren geöffnet, und die Bevölkerung war dazu eingeladen, Krippenbestandteile in die Kirche zu bringen. So kamen komplette Krippen, einzelne Figuren, Sterne und vieles mehr zusammen. Am Heiligen Abend waren dann die Weihnachtskrippen, zusammengebaut von der Bevölkerung, irgendwie vollständig geworden.

Die Weihnachtskrippen sehen in den Pandemiezeiten anders aus, denn auch die Kinder bauten mit und stellten beispielsweise ihre Schleichtiere zur Verfügung. Stellvertretend für die einzelnen Orte, wird unten die Krippe in Kölzenhain gezeigt. Auf dem Altar sieht man eine kleinere Krippe und einen leuchtenden Weihnachtsstern. Vor dem Altar zeigen die Kinder, wie sie sich eine Krippe vorstellten. Die Geburtsherberge sieht nach einem ordentlichen Bau aus und hat zwei Etagen. Die Geschichte spielt im Winter, also gibt es auch einiges an Schnee. Bäume, Büsche, Fuhrwerke und jede Menge an Tieren haben sich am Weihnachtsstall versammelt, um das Jesuskind zu besuchen.

Alle Gotteshäuser wurden am Heiligen Abend und über die Feiertage familienweise besucht, und man sah sich die außergewöhnlichen Weihnachtskrippen genau an. Sie sind anders, aber sehr schön.

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