Generationswechsel bei der SPD-Liste

  • vonRedaktion
    schließen

Gemünden(pm). Dieser Tage stellte die SPD bei einer außerordentlichen Mitgliederversammlung die Liste mit den Bewerbern für die Gemeindewahl am 14. März 2021 auf. Dabei zeigte man sich stolz, eine Liste präsentieren zu können, die einerseits bis zum Listenplatz 15 paritätisch mit Männern und Frauen besetzt ist und zum anderen sowohl aus erfahrenen als auch aus neuen, jungen Kandidaten besteht.

In dieser neuen Formation und inhaltlichen Ausrichtung, so berichtet der Vorsitzende Lukas Becker, sieht sich die SPD Gemünden gut gerüstet für die anstehende Kommunalwahl und ist sich sicher, die anstehenden Projekte, wie beispielsweise den Umbau der Kindertagesstätte, die neue Abwasserleitung zur Anlage des Abwasserverbandes Ohm-Seenbach, die Neugestaltung des Bahnhofvorplatzes und vieles andere mehr, bewältigen zu können.

Viele neue junge Leute dabei

Wie Vorsitzender Becker gegenüber der AAZ äußerte, habe er seiner Suche nach potenziellen Kandidaten auch bewusst viele junge Menschen angesprochen. Denn mit dieser Basis bestehe die Aussicht, dass Menschen in die Fraktion gewählt würden, die auch potenziell noch ein oder zwei weitere Legislaturperioden kandidieren können.

"Besonders stolz bin ich persönlich darauf, dass es gelungen ist, eine bis Platz 15 paritätisch besetzte Liste aufzustellen. Dies war in den vergangenen Jahren nicht so. Insofern ein gutes Angebot an den Wähler", zeigt sich Becker mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

Die neue Liste stehe auch für einen Generationenwechsel. Viele der Kandidaten der vergangenen Liste von 2016 seien nicht mehr dabei. Jetzt seien viele neue und junge Menschen gewonnen worden, die die Zukunft der Gemeinde gestalten wollten. Dennoch habe man mit Peter Gabriel, Uwe Langohr, Lukas Becker und Veronika Krajwesky-Goralczyk vier erfahrene Kommunalpolitiker, die auf einer Liste definitiv nicht fehlen dürften.

Es sei am Anfang nicht einfach gewesen, 16 Personen zu finden, aber diese Problematik hätten auch die beiden anderen Fraktionen gehabt. Man brauche heutzutage einfach mehr Zeit und Arbeit, um Menschen zu überzeugen. Auch die beiden älteren Bewerber Peter Gabriel und Uwe Langohr stünden für ein Amt zur Verfügung, sollten die beiden gewählt werden. Es seien also keine Kandidaturen um Lücken zu füllen. "Alle 16 Personen haben Lust zu gestalten und für ihren Ort und die Gemeinde etwas zu erreichen", ist sich Becker sicher.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare