Zauberei

Zeitung kann wasserdicht sein

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Es war ein ganz und gar ungewöhnlicher Seniorennachmittag in Nieder-Gemünden: Denn mit Clown-Zauberer "Zupf" blieb im evangelischen Gemeindehaus kaum ein Auge trocken.

Einen sehr geselligen und "zauberhaften" Nachmittag erlebten dieser Tage die Gäste im evangelischen Gemeindehaus in Nieder-Gemünden. Zauberhaft deshalb, weil Clown-Zauberer "Zupf" (alias Helmut Langohr) mit seiner Zaubershow für den Unterhaltungshöhepunkt sorgte. Geschickt band er von Anfang an das überraschte Publikum in seine Präsentationen mit ein. Da blieb keine Zeit zum Überlegen, galt es doch erst einmal, wie es sich gehört, die Sicherheitsbestimmungen im Gemeindesaal zu checken und erforderliche Fluchtmaßnahmen "sportlich" zu üben.

Schnell hatte Clown-Zauberer "Zupf" die Aufmerksamkeit der Gäste gewonnen, die er mit seinen in gespielt naiver Manier vorgeführten Zaubertricks mehr als einmal verblüffte. Egal, ob mit geheimnisvollen Zahlen-, Karten-, Seil-, oder Würfeltricks, Verwandlungen von Bildern und Texten, Clown-Zauberer "Zupf" verstand es die Gäste mit seiner Magie regelrecht zu bezaubern und immer wieder aufs Neue in Erstaunen zu versetzen.

Schlagfertige Rentnerin

So war es auch mit der geschickten Handhabung der berühmten wasserresistenten Zeitung, dem Klassiker unter den Zaubertricks, der auch nicht fehlte. Es folgte großer Applaus für Clown-Zauberer "Zupf". Zur weiteren Unterhaltung trugen Renate Müller und Ingrid Stein bei. So unter anderem mit einer neuzeitlichen Version von "Max und Moritz" sowie dem Vortrag "Umweltschutz kannten wir nicht", in dem es darum geht, wie eine Rentnerin einer schnippischen Kassiererin in einem Supermarkt mit der Schilderung, wie die Menschen früher ohne Plastik, Rolltreppen oder Multi-Media-Nutzung gelebt haben, eine Lektion erteilt mit den Worten: "Es ist traurig, wenn die junge Generation sich darüber beklagt, wie verschwenderisch wir Alten gelebt haben, nur weil wir keinen Umweltschutz kannten. Glaubt ihr wirklich, wir Alten benötigen eine Belehrung von euch? Und dann auch noch von jemandem, der mir noch nicht einmal das Wechselgeld heraus geben kann, ohne die elektronische Kasse zu befragen?"

Mit der "Geschichte einer Hebamme" unterhielt Hannelore Schwenk, und köstlich war auch der Sketch "Der Schlussverkauf", in dem Ingrid Stein und Renate Müller auf humorvolle Art darstellten, wie es bei einer solchen Schnäppchenjagd zugehen kann.

Musikalisch umrahmt wurde der Unterhaltungsnachmittag außerdem mit dem gemeinsamen Singen von Schunkelliedern.

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