Wasserverbrauch stieg kräftig

Gemünden (ek). Hochsommer und schweißtreibende Temperaturen führten in den vergangenen Wochen zu einem deutlichen Anstieg des Frischwasserverbrauchs. Ein Vorgang, der auch in Gemünden deutlich zu registrieren war. Während die Bachläufe zuletzt immer weniger Wasser führten, nahm der Wasserverbrauch der Bürger zu. Diese Zunahme, so erläuterte Bürgermeister Lothar Bott, fällt bezogen auf die Ortsteile aber sehr unterschiedlich aus.

Gemünden (ek). Hochsommer und schweißtreibende Temperaturen führten in den vergangenen Wochen zu einem deutlichen Anstieg des Frischwasserverbrauchs. Ein Vorgang, der auch in Gemünden deutlich zu registrieren war. Während die Bachläufe zuletzt immer weniger Wasser führten, nahm der Wasserverbrauch der Bürger zu. Diese Zunahme, so erläuterte Bürgermeister Lothar Bott, fällt bezogen auf die Ortsteile aber sehr unterschiedlich aus. So gibt es in Ortsteilen, in denen noch zahlreiche landwirtschaftliche Betriebe bestehen, einen Anstieg des Verbrauchs um bis zu 40 Prozent gegenüber dem sonst normalen Durchschnittsverbrauch.

In anderen Ortsteilen wie beispielsweise Burg- und Nieder-Gemünden falle der Verbrauchsanstieg etwas geringer aus, sei aber noch deutlich zu erkennen. Im Durchschnitt bezogen auf alle Ortsteile könne man aktuell einen um rund 20 bis 25 Prozent höheren Wasserverbrauch registrieren, was aber ohne Probleme durch die kommunale Wasserförderung bewältigt werden kann. In allen Ortsteilen sei die Kapazität der Hochbehälter ausreichend.

Bei einem Fassungsvermögen von 1710 Kubikmeter Frischwasser für alle fünf in der Großgemeinde vorhandenen Hochbehälter registrierte man in den heißen Sommertagen einen Durchschnittsverbrauch von etwa 410 Kubikmeter, während an normalen Tagen der Durchschnittsverbrauch bezogen auf die Gesamtgemeinde bei rund 340 Kubikmeter pro Tag liegt.

Gleichwohl stehen in absehbarer Zeit umfangreiche Maßnahmen bezogen auf die Wasserversorgung an. So gibt es Beschlüsse zur Sanierung des Hochbehälters in Burg-Gemünden, verbunden mit dem Einbau neuester Technologie, und zu Sanierungen an der Bausubstanz - insgesamt mit einem Volumen von rund 250 000 Euro.

Aber auch die Zusammenlegung der Wasserversorgung in Elpenrod und Hainbach steht auf dem Investitionsplan und wir erhebliche Finanzmittel beanspruchen, wie der Bürgermeister betonte. Derzeit werden von der Verwaltung die Kosten für das Erstellen einer Wirtschaftlichkeitsanalyse in der gesamten Wasserversorgung ermittelt. Nach Vorliegen der Zahlen werde man diese in die Entscheidungsgremien einbringen. Der Beratung werden dann entsprechende Beschlüsse folgen.

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