Alexander Diegel-Bräuer (l.) und Gemeindebrandinspektor Tobias Tomaschewski zeigen einen der neu ausgeschilderten Rettungspunkte an der Wanderstrecke. FOTO: PM
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Alexander Diegel-Bräuer (l.) und Gemeindebrandinspektor Tobias Tomaschewski zeigen einen der neu ausgeschilderten Rettungspunkte an der Wanderstrecke. FOTO: PM

SOS für Wanderer

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Gemünden-Ehringshausen(pm). Um auch im weitläufigen Waldgebiet der Heinzemann-Wandertour in Notsituationen schnell und zielgerichtet Hilfe bekommen zu können, hat die Feuerwehr Ehringshausen jetzt 14 SOS-Punkte ausgeschildert. Die Standorte wurden mit der in Deutschland geltenden Notrufnummer 112 und Kennnummern ausgeschildert, denen GPS-Daten zugeordnet sind. Überwiegend befinden sich die Rettungspunkte an markanten Punkten wie Rastzonen, Wanderparkplätzen oder Kreuzungen von Waldwegen. Die SOS-Rettungspunkte sind nummeriert und im Abstand von etwa einem Kilometer platziert. Dadurch ist es für die Leitstelle einfacher, den Notfall lokal einzugrenzen. Alle Rettungspunkte sind mit Hilfe einer GPX-Datei verortet. (weitere Infos unter: https://www.gemuenden-felda.de/wirtschaft-und-tourismus/wanderwege/heinzemanntour/sos-punkte-entlang-der-tour/).

Wenn nun etwa ein Wanderer, der Hilfe benötigt, den Notruf 112 anwählt und die Kennziffer des Rettungspunktes durchgibt, weiß die Hilfsorganisation, wo die verletzte Person im Waldbereich gefunden werden kann. Zusätzlich wurde jede Gemündener Feuerwehr mit einer Übersichtskarte der Rettungspunkte mit jeweiliger Anfahrtsbeschreibung ausgestattet.

Die Idee entwickelte die Feuerwehr Ehringshausen. Die Ausschilderung entlang der Heinzemann-Tour übernahm Alexander Diegel-Bräuer, der auch die GPS-Daten zuordnete. Gemeindebrandinspektor Tobias Tomaschewski teilte dazu noch mit, dass sobald es die aktuelle Corona-Situation zulässt, das neue Notfall-Orientierungssystem von der Feuerwehr in einer Übung getesteit wird.

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